Martin Gonder tritt seinen Dienst als Kreisbrandinspektor an

Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr (v.r.) überreicht dem neuen Kreisbrandinspektor und Fachbereichsleiter beim Kreis, Martin Gonder, die Ernennungsurkunde und bedankte sich bei Jürgen Hirzel für dessen Einsatz während der Vakanz an der Spitze des Fachbereichs.

Foto: Hochtaunuskreis

Hochtaunus (kw) – Zum 1. April hat Martin Gonder sein Amt als Leiter des Fachbereichs Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Hochtaunuskreises angetreten und damit gleichzeitig auch das Amt als Kreisbrandinspektor (KBI) übernommen. Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr überreichte ihm an seiner neuen Wirkungsstätte im Landratsamt die Ernennungsurkunde.

„Wir freuen uns, dass die Leitung des Fachbereichs nun wieder komplett besetzt ist und dass Sie hier auf gut ausgebaute Strukturen zurückgreifen können“, wünschte Schorr Gonder alles Gute. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei Jürgen Hirtzel zu bedanken, der den Fachbereich nach dem Weggang von Carsten Lauer kommissarisch geführt hatte und künftig wieder als stellvertretender Fachbereichsleiter fungiert. „Mit Ihnen als Duo sind wir in einem ganz zentralen Bereich der Daseinsvorsorge für die Zukunft bestens aufgestellt.“ Auch dem stellvertretenden KBI Lars Bendorf, der in den vergangenen Monaten vorübergehend die Feuerwehren des Kreises führte, dankte Schorr ausdrücklich.

Gonder ist durch seine neue Funktion nun Chef der rund 2.200 Feuerwehrleute im Kreis und unter anderem zuständig für die Koordination der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, den vorbeugenden Brandschutz sowie den Katastrophenschutz und von der Planung der Vorhaltungen für Notfallrettung und Krankentransport bis hin zur Beauftragung an die Leistungserbringer einschließlich der Fachaufsicht im Bereich Rettungsdienst.

Für den neuen Kreisbrandinspektor gilt es nun, die gewachsenen Strukturen, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Feuerwehren und Hilfsorganisationen näher kennenzulernen. Das indes dürfte ihm nicht schwerfallen, hat er doch zuvor quasi in der Nachbarschaft, dem Vogelsbergkreis, gearbeitet und bereits in dieser Zeit zahlreiche Kontakte geknüpft.

Gefahrenabwehr weiterentwickeln

„Wir haben einen Fachbereich mit sehr vielfältigen Bereichen, die alle Kommunen und damit auch alle Bürgerinnen und Bürger betreffen. Ich will mir die Zeit nehmen, mich einzuarbeiten, um dann Themenschwerpunkte zu identifizieren und weiterzuentwickeln“, sagt Gonder und ergänzt: „Mir ist es dabei wichtig, von Anfang an im Team zu arbeiten; ich freue mich nicht nur auf die Aufgaben, sondern auch auf die Menschen, mit denen ich sie angehen kann.“ Dabei bekräftigte er sein Ziel, die Gefahrenabwehr im Hochtaunuskreis gemeinsam mit den Feuerwehren, dem Rettungsdienst und allen Hilfsorganisationen weiterentwickeln zu wollen.

Der 31-jährige Gonder absolvierte nach seinem Studium des Rettungsingenieurwesens den Vorbereitungsdienst für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Neben seiner fachlichen Qualifikation verfügt der gebürtige Alsfelder über praktische Erfahrung im Rettungsdienst sowie über ein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, das er im Alter von zwölf Jahren begann, sowie unter anderem als Bereitschaftsleiter im Alsfelder DRK.



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