Ein Fahrradfest für die ganze Familie bei Denfeld

Probefahrten und Expo: Auf der großen Fahrrad-Ausstellung präsentierten mehr als 20 Hersteller ihre neuesten (E-)Bikes und Zubehörprodukte. Foto: Denfeld

Bad Homburg (hw/eh). Einen doppelten Grund zum Feiern gab es am vergangenen Sonntag bei Fahrrad Denfeld Radsport: Mit einem großen Fahrradfest für die ganze Familie eröffnete der Bad Homburger Radsporthändler offiziell sein neues Service- und Logistikzentrum in der Urseler Straße – und läutete gleichzeitig den ersehnten Start in die neue Fahrradsaison ein. Von Freitag bis Sonntag wurde gefeiert – mit hochkarätigen Gästen, spannenden Einblicken und einem großen Familienfest für die gesamte Region. Tausende Besucher nutzten bei strahlendem Frühlingswetter die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des modernen Neubaus zu werfen, neue Räder zu testen und gemeinsam einen Tag ganz im Zeichen des Fahrrads zu erleben.

Den Auftakt bildete am Freitag eine exklusive Veranstaltung mit geladenen Gästen aus Finanzwesen, Politik und Wirtschaft. Neben Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes und dem Landrat des Hochtaunuskreises, Ulrich Krebs, waren auch zahlreiche Projektbeteiligte aus unterschiedlichen Gewerken, Ladenbauer sowie Führungskräfte der ZEG – Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft, der DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG sowie Vertreter namhafter Marken und Hersteller vor Ort, um den Neubau gemeinsam einzuweihen.

Die Bauzeit lag bei etwas mehr als zwei Jahren. Mit dem Neubau wächst die Betriebsfläche von 15.000 auf 20.000 Quadratmeter, davon knapp 15.000 Quadratmeter Nutzfläche im Neubau und vereint damit an einem Standort modernste Werkstatt-, Lager- und Verkaufsflächen. Der Neubau steht auch für einen nachhaltigen Ansatz: Im Beton wurden spezielle Hohlkörper integriert, die Material sparen und das Gebäudegewicht reduzieren. „Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig“, betont Christian Denfeld. Zusätzlich sorgen Photovoltaikanlagen auf dem Dach für erneuerbare Energien. Das neue Service- und Logistikzentrum schafft deutlich mehr Raum für Sortiment, Service und Kundenkomfort. Herzstück ist das neue Service Terminal, das die Werkstattorganisation zentral bündelt. Modern ausgestattete Werkstatt- und Logistikbereiche, zusätzliche Verkaufsflächen sowie neue Kundenzonen sollen künftig für noch besseren Service sorgen. „Dann wird es auch deutlich einfacher, einen Werkstatttermin zu bekommen“, erklärt Christian Denfeld.

Der Neubau ist nicht nur ein administratives Zentrum, sondern ein Ort, der Fahrradkultur greifbar macht: Über eine Brücke ist er direkt mit dem bestehenden Verkaufsgebäude verbunden - dabei entstehen zusätzliche Verkaufsflächen, eine erweiterte Indoor-Teststrecke mit abwechslungsreichen Elementen sowie Kundenzonen inklusive Café-Bereich mit eigenem Barista, Außenterrasse und Taunusblick für entspannte Gespräche und Events. „Ein Ort zum Fachsimpeln, Probefahren und zum Verweilen.““, so Christian Denfeld, der dort gerne auch einmal einen Espresso trinkt.

Am Sonntag öffnete Denfeld dann seine Türen für die Öffentlichkeit – und die Region kam: Ein Tag im Zeichen des Fahrrads – und viele Radler waren gekommen, um sich auf der Fahrrad-Expo bei strahlendem Sonnenschein über die neuesten Trends auf dem Fahrradmarkt zu informieren. Rund 4.000 bis 5.000 Besucher waren den Tag über vor Ort. Besonders gefragt waren die geführten Rundgänge durch das neue Gebäude. Rund 2.500 Gäste nutzten die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen des modernen Neubaus zu werfen und zu erfahren, wie ein moderner Fahrradhandel organisiert ist – von der Neuradmontage bis zur Werkstattlogistik.

Den ganzen Tag über führte das Denfeld-Team die Besucher in Gruppen durch das neue Service- und Logistikzentrum. Das Interesse war riesig. In langen Schlangen warteten die Besucher geduldig auf den Rundgang auf dem es jede Menge spannende Details aus der Firmengeschichte und dem Betrieb eines Fahrradhändlers zu erfahren gab.

Neben Technik und Trends spielte auch das Thema Sicherheit eine Rolle. Neben Herstellern für Bremsanlagen, Beleuchtung und Helmen, die Neuheiten und Trends präsentierten, war auch die DRK Bergwacht Hessen mit ihren Fahrzeugen und Einsatzmaterialien vor Ort. Die Bereitschaft Großer Feldberg informierte über ihre Arbeit und die Gefahren beim Radeln. Beinahe 100 Einsätze haben die rund 50 aktiven Helfer der Bergwacht im Taunus, die zum Deutschen Roten Kreuz gehört. Auf der am Wochenende besetzten Dienststation auf dem Großen Feldberg gibt es für die Bergwachtler viel zu tun. Der Trend zu mehr E-Bikes mache es auch ungeübten Fahrern möglich, auf die Taunusgipfel zu fahren. Oft werden Wetterbedingungen, Straßenverhältnisse oder Geschwindigkeiten unterschätzt und die eigene Kondition und das eigenen Können überschätzt.

Ebenfalls vertreten war die Initiative Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt, die von Denfeld regelmäßig unterstützt wird. Mit der jährlichen Spendenaktion DENFELD500, bei der Radfahrer 500 Kilometer am Stück zurücklegen, wurden zuletzt mehr als 31.000 Euro gesammelt.

Familienfest mit vielen Attraktionen

Bei bestem Frühlingswetter herrschte durchgehend eine ausgelassene Stimmung – zufriedene Gesichter bei Groß und Klein prägten das Bild. Ein besonderes Highlight war die große Ausstellungsfläche mit über 20 Ausstellern, die aktuelle (E-)Bikes sowie Fahrradzubehör präsentierten. Auch sportlich wurde einiges geboten: Rund 200 Radaktive nahmen am ADAC Velotour PreRide teil und nutzten die Veranstaltung zur Vorbereitung auf das Jedermannrennen des Radklassikers Eschborn-Frankfurt am 1. Mai.

Der RFC Oberstedten sowie das Team Bergziegen TBZ RSG Königstein verwöhnten die Gäste mit Grillwurst, Pommes, Kuchen und frisch gebackenen Waffeln. Auch für die jüngsten Gäste war bestens gesorgt: Hüpfburg, Ballonkünstler und Tombola sorgten für fröhliche Stimmung. So wurde das Eröffnungsfest nicht nur zur Präsentation eines neuen Gebäudes – sondern zu einem lebendigen Treffpunkt für die regionale Fahrradszene. „Ein Eröffnungswochenende, das nicht besser hätte sein können“, freute sich Geschäftsführer Marc Denfeld über die große Resonanz. Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die positive Resonanz aus der Region. Mit dem neuen Zentrum schaffen wir die Grundlage, unsere Servicequalität weiter auszubauen und langfristig zu wachsen.“

Das Team Bergziegen aus Königstein sorgte für die Verpflegung der Besucher. Am Stand des Radsportvereins gab es Kaffee, duftende Waffeln und selbst gebackenen Kuchen.

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