HUS-Schüler debattieren im StreitClub

Bad Homburg (hw). Am Montag, 8. Dezember, nahmen Oberstufenschüler der Humboldtschule (HUS) am renommierten StreitClub in Frankfurt teil. Begleitet von den Lehrerinnen Madeleine Rohe und Tamara Schlenker besuchten sie die Diskussionsveranstaltung mit Nicole Deitelhoff und Michel Friedman, die dieses Mal den Titel „Opferbereitschaft und Demokratie“ trug – ein Thema, das mit Blick auf zurückgehendes ehrenamtliches Engagement und die Wehrpflichts- und Rentendebatte hochaktuell ist.

Nicht nur die Gastgeber diskutierten auf dem Podium, sondern auch Philipp Türmer, Bundesvorsitzender der Jusos, sowie Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter und Oberst a.D. der Bundeswehr. Beide gaben kontroverse Impulse zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, der Verantwortung in Krisenzeiten und der Bedeutung von demokratischem Engagement. Die Schülerinnen und Schüler der HUS wirkten die gesamte Veranstaltung über inhaltlich aktiv mit: Ausgestattet mit einem Tablet analysierten sie die Argumentationslinien der Diskutierenden in Echtzeit und standen dabei kontinuierlich mit den Moderatoren in Kontakt.

Ihre kritischen Beobachtungen flossen direkt in die Gesprächsführung ein und trugen zu einer lebendigen, reflektierten Debatte bei. Ein besonderer Höhepunkt an diesem Abend bildete die abschließende halbe Stunde, während derer Marisa und Justus aus dem Abiturjahrgang als Co-Moderatoren selbst das Mikrofon auf der Bühne übernahmen. Souverän führten sie durch die Schlussrunde, stellten pointierte Fragen und zeigten eindrucksvoll, wie engagiert junge Menschen demokratische Diskussionskultur mitgestalten können. Mit ihrer aktiven Teilnahme setzten die Schüler ein starkes Zeichen für politisches Interesse, kritisches Denken und die Bedeutung junger Stimmen in gesellschaftlichen Debatten.

Bei ihrem Besuch im Frankfurter Streit-Club haben die HUS-Schüler viel über Gesprächsführung und über eine lebendige Debatte gelernt.Foto: HUS



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