Senioren-Union fuhr nach Brüssel

Die Bad Homburger im Europa-Parlament.

Bad Homburg (hw). Das Europaparlament in Brüssel war das Ziel von 28 Mitgliedern der Senioren-Union aus Oberursel und Bad Homburg. Bei bestem Wetter gestaltete sich schon die Anreise schön, wenngleich mehrere Stunden auf den Autobahnen um Köln im Stau verbracht werden mussten. Die Stadtführer in Lüttich ließen sich noch auffinden, und man sah eine sich ständig weiterentwickelnde Stadt in Wallonien. Auch hier konnten schon belgische Köstlichkeiten wie Waffeln genossen werden; in Brüssel steigerte sich das Essen noch in einem Traditionslokal in einem der vielen Ausgehviertel. Am 23.4. wurde das Europa-Parlament erreicht, die Teilnehmer wurden super eingeführt durch den Bad Homburger Assistenten des Abgeordneten Prof. Sven Simon, Julius Reichel, der auch im Vorstand der Jungen Union Hessen Referent für Finanzen, Wirtschaft und Arbeit ist und die aktuell relevanten Themen, wie insbesondere Organisation der Verteidigungspolitik, kompetent erläutern konnte. Da gerade Fraktionssitzungen stattfanden, wobei er gleichzeitig die Fraktion der EVP mit Informationen versorgen musste, konnte im leeren Plenarsaal ausgiebig diskutiert, aber auch fotografiert werden.

Als Ausgleich hatten sich die Senioren einen Besuch des Magritte-Museums gewünscht, das die größte Sammlung des Surrealisten beherbergt. Vor der Führung blieb auch noch Zeit, sich die reichhaltige Gemäldesammlung im Museum der Schönen Künste anzuschauen. Am nächsten Tag konnte bei Stadtrundfahrt und -gang Brüssel noch einmal ausführlich erlebt werden, bevor pünktlich zum Rundgang durch die nur 3 Wochen geöffneten königlichen Pflanzengalerien von Schloss Laeken gestartet wurde. Die Karten waren im März innerhalb von Minuten ausverkauft, was man wegen der Pracht und der Blühorgien verstehen konnte.

Am Heimreisetag wurde noch Mechelen eingeschoben, die alte burgundische Residenzstadt mit Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert. Die Senioren staunten aber nicht schlecht, wie lebendig sich ein Samstagvormittag gestaltete mit aneinandergereihten Marktplätzen, auf dem die Flamen das Essen, Wein und Sekt und das Leben genossen, was dann nachgemacht wurde.

Weitere Artikelbilder



X