Bad Homburg (hw) – Am vorvergangenen Samstag, 8. August, erreichte die Stadt die Meldung eines Jagdpächters über eine illegale Müllablagerung an einem Feldweg entlang der L3205 (Vilbeler Straße) bei Ober-Erlenbach. Als der städtische Ranger Boris Heinrich die Örtlichkeit am Montagvormittag überprüfte, zeigte sich das Ausmaß der Umweltverschmutzung.
Der gemeldete Müllhaufen entpuppte sich als größere Menge von Styroporplatten, die offenbar am Wochenende unerlaubt in der Feldgemarkung entsorgt worden waren. Durch die teils kräftigen Windböen der vergangenen Tage hatten sich die leichten Styroporplatten und zahlreiche Bruchstücke weit über die umliegenden Felder verteilt. Teilweise wurden die Abfälle über Entfernungen von bis zu 300 Metern verweht und verschmutzten die landwirtschaftlich genutzten Flächen großräumig.
Zur Beseitigung der Verunreinigung wurde umgehend der Betriebshof hinzugezogen. Gemeinsam mit dem Ranger mussten die verstreuten Styroporteile aufwendig per Hand eingesammelt werden. Die Reinigung nahm erhebliche Zeit und Personalressourcen in Anspruch.
„Ein solches Verhalten ist völlig unverständlich und inakzeptabel“, betont der Ranger. „Die Entsorgung von Styroporverpackungen wäre in diesem Fall problemlos und kostenlos über den Gelben Sack möglich gewesen. Stattdessen werden Natur, Landwirtschaft und letztlich die Allgemeinheit mit den Folgen einer illegalen Müllentsorgung belastet.“
Die Stadt appelliert nochmals eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Illegale Müllablagerungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, verursachen vermeidbare Kosten und schaden Umwelt und Landschaft.
Wer Beobachtungen zu der beschriebenen Ablagerung gemacht hat oder Hinweise auf die Verursacher geben kann, wird gebeten, diese an die zuständigen Stellen weiterzugeben.
Eine Vielzahl an Styroporplatten wurde illegal in der Natur „entsorgt“. Foto: Stadt
