Altenhain (bs/Sc) – Diese „romantische“ Aufnahme stammt, wie so viele schöne Erinnerungsfotos, aus dem Fundus von Harald Horn, Vorsitzender des Altenhainer GeschichtsVerein e.V.
„Dieses Bild berührt mich immer wieder, denn es erinnert mich an meine unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit“, so Horn. Die Aufnahme zeigt den Sodener Weg kurz vor der Einbiegung zum Geierfeld und da es sich früher um einen Feldweg handelte, war dieser nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu befahren.
Früher trug der Sodener Weg den Namen „Bergeweg“, was sich von der Flurbezeichnung „An der Birke“ ableitete. Von dem Weg hatte man einen wunderbaren Blick auf die Kirschbäume und den Berg mit der Neuenhainer Straße. Im Hintergrund thront der Mauerkopf. „Es gab früher sehr viele Kirschbäume in Altenhain, wo wir frei und unbeschwert gespielt haben“, erinnert sich Harald Horn. „Solange wir keine Äste von den Bäumen gerissen oder etwas beschädigt haben, hat es auch niemanden gestört.“ – selbst zelten war zu früheren Zeiten in freier Natur möglich! Heute, so Harald Horn, seien zahlreiche Orte, wo er früher mit seinen Freunden gespielt hat, bebaut, asphaltiert und betoniert. „… und an den Orten, wo dieses nicht zutrifft, greift heute der Naturschutz und verbietet das Spiel der Kinder. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn diese nur noch am Handy hängen!“
Altenhainer Geschichte(n)
GeschichtsVerein Altenhain e.V.
