Innenminister hält Eschborn für sicher

ORT:

Eschborn (ew). „Eschborn ist eine sichere Stadt und in Sachen Sicherheit bestens aufgestellt.“ Das war die Botschaft von Hessens Innenminister Roman Poseck, der am vergangenen Samstag auf Einladung von CDU-Bürgermeisterkandidat Adnan Shaikh vor dem Bürgerzentrum Niederhöchstadt sprach.

Die polizeilichen Zahlen sind laut Roman Poseck eindeutig. Als Anfang des Jahres die Einbruchszahlen stiegen, hätten Landes- und Stadtpolizei umgehend und gemeinsam reagiert und schon kurze Zeit später sei die Serie deutlich zurückgegangen. Eine amtliche Kriminalitätsstatistik für 2025 liegt allerdings noch nicht vor.

Bezüglich des subjektiven Sicherheitsempfindens kündigte Adnan Shaikh an, die Stadtpolizei „organisatorisch neu auszurichten“ und das Angebot an Fußstreifen auszubauen. Parallel dazu werde die Straßenbeleuchtung modernisiert, um in den Abend- und Nachtstunden so genannte Dunkelräume zu minimieren. Außerdem wolle die Stadt in sichere Fahrradabstellplätze und in Codierungsmaßnahmen investieren, um Diebstählen vorzubeugen.

Roman Poseck lobte Eschborns Engagement im „KOMPASS“-Programm des Landes, in dessen Rahmen die Stadt zahlreiche Maßnahmen umgesetzt hätte und weitere in Planung seien.

Kritik übte CDU-Vorsitzender Sebastian Brekner am unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Thomas Spriegel, der das Gewerbegebiet Süd angeblich als „No-go-Area“ bezeichnet haben soll. „Probleme klar zu benennen ist wichtig. Doch die Kornkammer des Eschborner Gewerbes in diesem Ton zu diskreditieren, schadet unserem Wirtschaftsstandort erheblich und spaltet unsere Gesellschaft.“ Solche populistischen Statements von dem sonst eigentlich sehr sachlichen stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden und Bürgermeisterkandidat zu vernehmen, überrasche die CDU.

Hessens Innenminister Roman Poseck sprach am Samstag bei einer CDU-Veranstaltung vor dem Bürgerzentrum in Niederhöchstadt.Foto: Schneider

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