Schwalbach ist vorne mit dabei

Köln/Schwalbach (MS). Wo gibt es genug Ärzte und Schulen, schnelles Internet, gute Verkehrsanbindung und Freizeitangebote? Der neue Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) vergleicht alle 10.817 Städte und Gemeinden. Am Montag haben die Forscher das für Schwalbach tolle Ergebnis bekannt gegeben: Die Stadt liegt unter allen deutschen Gemeinden auf Platz 23.

Aus dem Main-Taunus-Kreis sind nur Eschborn auf Platz 4 und Frankfurt auf Platz drei noch besser. Sulzbach liegt auf Platz 83, Bad Soden auf Platz 186. Einzig Kriftel schafft mit Rang 29 noch einen Spitzenplatz.

Für den Gemeindecheck hat das IW alle 10.817 Gemeinden in Deutschland untersucht – anhand von 17 Indikatoren in fünf Bereichen: Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen) und Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführende Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas). Die Erreichbarkeiten wurden auf Basis von 100-mal-100-Meter-Zellen des Zensus berechnet und zu einem Gesamtindex aggregiert. Hinzu kommt eine repräsentativ quotierte Befragung von 5.455 Personen, die das Marktforschungsinstitut Bilendi durchgeführt hat.

Schwalbach schneidet in allen Bereichen sehr gut ab. Unter den fast 11.000 Kommunen im Vergleich liegt es beim Thema Bildung auf Platz 533, beim Thema Gesundheit auf Platz 474, bei der Mobilität auf Platz 91 und bei Digitales auf Platz 1.475 – also immer noch im ersten Fünftel.



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