Neue Alltagshelfer in Friedrichsdorf

Bürgermeister Lars Keitel heißt den ambulanten Pflegedienst Homecare herzlich willkommen in Friedrichsdorf.

Friedrichsdorf (fw). Kürzlich eröffnete der ambulante Pflegedienst Homecare seinen ersten hessischen Standort in Friedrichsdorf. Anders als viele andere Dienste betreut Homecare Pflegebedürftige grundsätzlich mindestens zwei Stunden am Stück und deckt dabei eine Vielzahl an unterschiedlichen Alltagsaktivitäten ab. Zur Eröffnungsfeier in der Bahnstraße waren außer Vertretern der Lokalpolitik auch der Geschäftsführer der Zentrale in Düsseldorf, Philipp Huber, anwesend.

„Wir wollen, dass die Menschen so lange wie möglich glücklich in ihrer vertrauten Umgebung leben können“, betonte Huber. Dabei komme es weniger auf die Anzahl der Standorte an, als vielmehr auf die Qualität der Standortleitung und der Helfer vor Ort. Die Leitung des Standorts in Friedrichsdorf übernimmt Sascha Dahl. Dabei werden auch die Gebiete von Bad Nauheim bis Karben und bis Kronberg abgedeckt. „In der stundenweisen Betreuung von mindestens zwei Stunden unterstützen unsere Alltagshelfer die Pflegebedürftigen bei unterschiedlichen Aktivitäten“, informierte Dahl, „Ob gemeinsames Spielen, Einkaufen oder einfach nur Spazierengehen, wir bieten nahezu alles an. Den meisten Pflegebedürftigen geht es dabei in erster Linie um die Gesellschaft. Es ist wichtig, dass sie jemanden zum Reden haben.“

Gleichzeitig verfolge man das Ziel, Angehörige während dieser Zeit spürbar zu entlasten. Darüber hinaus richtet sich das Angebot von Homecare nicht nur an Pflegebedürftige, sondern auch an Familien, die Unterstützung im Alltag benötigen.

Der Standortleiter Sascha Dahl war zuvor über 25 Jahre in der Unternehmungsberatung tätig, bevor er zu Homecare wechselte. „Es ist eine Branche, die viel fordert, aber auch viel zurückgibt“, berichtete der Karbener, „heute kann ich sagen, dass der Jobwechsel für mich die richtige Entscheidung war.“

Das Team von Homecare in Friedrichsdorf besteht derzeit aus acht Mitarbeitern und soll im kommenden Jahr auf rund 30 Alltagshelfer wachsen. Dabei wird besonders Wert auf eine feste Zuordnung von Helfern und Betreuten gelegt. Erstgespräche finden gemeinsam mit den Angehörigen im häuslichen Umfeld statt. Die Kosten für die Leistungen werden in vielen Fällen von den Pflegekassen übernommen.

Das 190 Quadratmeter große Büro des ambulanten Pflegedienstes befindet sich in der Bahnstraße 42-46. Mit der Ansiedlung von Homecare geht die Stadt einen weiteren Schritt in Richtung des Ziels, das Gebäude zu einem zentralen Anlaufpunkt für Gesundheitsangebote zu entwickeln, wie Bürgermeister Lars Keitel hervorhob.

Der Geschäftsführer der Zentrale in Düsseldorf Philipp Huber freut sich über 45 Standorte von Homecare in Deutschland.

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