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Burgfestbuch zum Schmökern und Stöbern frisch erschienen

Auch das gehört zu den Vorzügen des Burgfräuleindaseins: Nora I. (Mitte), ihr Hofstaat und ihre designierte Nachfolgerin, Isabelle Hunkel (li.) durften mit als Erste ein druckfrisches Exemplar des neuen Burgfestbuches in den Händen halten und darin lesen. Foto: Schemuth

Königstein (el) – Alle Jahre wieder ist es inzwischen ein guter Brauch, dass die Vorstellung des neuen Burgfestbuches mit einem Erlebnis für den Gaumen abgerundet wird. So geschehen auch diesmal wieder bei Spundekäs, vorbereitet von Felicitas von Bethmann, und leckerem Brot, gesponsert von Ellen und Emil Hees, während man gemeinsam im frisch aufgelegten Burgfestbuch stöberte und schmökerte, wozu im Übrigen Burgvereins-präsidentin Birgit Becker noch kurz zuvor aufgefordert hatte.

Vom 17. bis 19. Juli feiern die Königsteiner wieder ihr beliebtes Burgfest und was wäre dieses ohne die entsprechende Hintergrundinformation und historischen Grundlagen für den großen Umzug am Burgfest-Sonntag. All dies und mehr enthält das Buch auf 154 Seiten, dessen Titelbild, diesmal eingerahmt von einem kräftigen Magenta, das sich auch in der Titelschrift wiederfindet, das Burgfräulein in Wartestand, Isabelle I., ziert. Dass das zukünftige Blaublut durchaus auch andere Talente besitzt, hat es auch auf der Seite 29 des Burgfestbuches unter Beweis gestellt. Hier stellt sich die 17-Jährige (siehe auch unser Porträt in dieser Ausgabe) selbst vor, die schon vom Kinderwagen aus das Burgfest miterlebt hat.

Für die einen ist es also eine Premiere, während für andere die Produktion dieses Standardwerkes zum Burgfest schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Das kann man mit Fug und Recht von Mediengestalter Burkhard Brose sagen, für den dies schon die sechste Zusammenarbeit mit Birgit Becker und dem Präsidium des Burgvereins ist. Für die Engelsgeduld, mit der er auch diesmal wieder Seite um Seite am Bildschirm Korrekturen für das Buch ausgeführt hat, gab es als Dankeschön vom Burgverein auch ein sehr persönliches Geschenk in Schuhkartonform, das dem ein oder anderen ganz in Schwarz gehüllt und mit Totenkopf versehen schon Fragezeichen auf die Stirn zauberte. Schnell war jedoch die Verbindung zur Bundesliga hergestellt und Brose als ausgemachter St.-Pauli-Fan identifiziert.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt , dass die Autoren (Beate Großmann-Hofmann, Ellengard Jung, Dr. med. Dieter Hausmann, Thomas Häuser, Brigitte Oswald-Mazurek, Heinz Marnet und Familie, Edmund Brütting, Rudolf Krönke, Eva Gottschalk, Hermann Groß, Michael Danzer, Bernd Hartmann, Dr. Jürgen Bokr, Almut Boller, Inga Ernst, Ursula Althaus-Byrne, Alexander Hees, Ulrike Pfaff, Claudia Bommersheim und Birgit Becker) auch diesmal wieder alle denkbaren Facetten des Königsteiner Lebens – damals und heute – in ihren Beiträgen aufgegriffen haben. Wie Schirmherr Alexander Fürst zu Stolberg-Roßla treffend in seinem Vorwort feststellt, ist „2015 das Jahr der vielen kleinen Jubiläen – jedes für sich ist es wert, daran zu erinnern“. Aber auch den Sponsoren und jenen Geschäftsleuten, die Anzeigen geschaltet haben, sei man zu Dank verpflichtet, betonte Birgit Becker, ehe sie eine weitere angenehme Aufgabe vornahm und dem zukünftigen Burgfräulein – noch in „Zivil“ – das offzielle Burgfestbrot von Bäcker Hees, versehen mit einer Banderole samt Konterfei der Regentin in spe, überreichte. Vereinsmitglied Wolfgang Riedel nutzte seinerseits die Gelegenheit und hielt im Sucher seiner Kamera sowohl das amtierende Burgfräulein Nora I. als auch ihre Nachfolgerin, eingerahmt von der Kulisse der Königsteiner Burg im Hintergrund, für das Archiv fest. Riedel ist es auch, der nicht nur das anspruchsvolle offizielle Burgfräulein-Fotoshooting auf der Burg übernommen hatte, sondern auch dafür sorgt, dass sowohl die Facebook-Seite als auch die Website des Vereins (www.burgverein-koenigstein.de) stets auf dem neuesten Stand sind. Ein Dankeschön ging an diesem Abend auch an Juwelier Rainer Möller von Classic Design, der das Burgfräulein stets mit funkelnden Pretiosen als Leihgabe ausstattet, sowie an Susanne Hecht dafür, dass sie das Gästebuch an diesem Abend so kunstvoll hergerichtet hatte.

Das Burgfestbuch 2015 ist ab sofort kostenlos bei der Kur- und Stadtinformation, Hauptstraße, sowie in den Geschäften erhältlich. In wenigen Wochen beginnt der Verkauf der Eintrittskarten. Erstmals können Letztere sogar in Kronberg und Bad Soden erworben werden, was Birgit Becker sehr freut.

Ansonsten kommt das 65. Burgfest in gestraffter Version daher. Das Programm wurde aus Kostengründen leicht verändert. Allerdings, betonte die Burgvereinspräsidentin bei der Vorstellung, habe man darauf geachtet, dass fast alle bekannten Programmpunkte erhalten bleiben. Diesmal wird an drei Tagen gefeiert, der Montag entfällt zwar offiziell kalendarisch, die Königsteiner müssen aber dennoch nicht auf ihren Frühschoppen verzichten, der nun am Burgfest-Samstag von 11 bis 13 Uhr auf der Burg stattfindet.

Versteht sich, dass der Eintritt zum Frühschoppen kostenlos ist. Und der Königsteiner Abend, der sonst immer der Montagabend war? Der findet nun einfach am Sonntagabend statt. Für Sonntag um 17 Uhr ist auch der Empfang des Burgvereins für Mitglieder und Freunde, diesmal im Innenhof der Burg bei Lupus Alpha, ehe beim Burgfest 2015 dann in allen, von den Vereinen bewirtschafteten Kellern am Sonntagabend bis zur Sperrstunde um 2 Uhr noch mal ordentlich gefeiert werden darf.

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