Falkenstein (as) – Entwarnung auf Burgruine Falkenstein. Die Gefahr für Besucher im Bereich des Bergfrieds, womöglich sogar für die Häuser zu Füßen der Burg, ist gebannt. Erster Stadtrat Jörg Pöschl berichtete auf der Sitzung des Ortsbeirats, dass der Felsen im Steilhang unterhalb des Turms – in dem im vergangenen August ein großer Riss festgestellt worden war – mittlerweile sicher im flachen Teil des Burghofs liegt. „Dort kann er die nächsten 100 Jahre in Ruhe liegen bleiben“, so Pöschl. Eine Fachfirma hatte nach umfangreichen geologischen Untersuchunge den rund acht Tonnen schweren Brocken gelöst und mittels Hebeltechnik gegen eine extra angeferigte Auffangkonstuktionen aus Holz, eine Art Prellbock, rutschen lassen. Dieser wurde dabei teilweise zerschmettert, erfüllte damit aber seine Funktion, die Bewegungsenergie des Felses aufzunehmen. Wenn der Brocken sich selbstständig und unkontrolliert gelöst hätte, hätte dieser sogar die Burgmauer zerschlagen können. Auf dem steilen Burghang hätte es dann wohl kein Halten mehr gegeben, ist sich Pöschl sicher.
Der Burgturm mit seinem grandiosen Fernblick in die Rhein-Main-Ebene kann damit wieder für die Besucher der Ruine geöffnet werden, die Einschränkungen werden aufgehoben.

