Falkenstein (kw) – Ein Schattiges Plätzchen, dazu ein kühles Getränk und eine leckere Bratwurst waren Garanten für einen schönen Tag beim Sommerfest des MGV Falkenstein am vergangenen Wochenende im höchstgelegenen Stadtteil Königsteins. Der Wettergott war der Falkensteiner Sängerfamilie in diesem Jahr wohlgesonnen beim „Singen unterm Walnussbaum“, das zum zweiten Mal im Garten der Familie Maschke stattfand.
Dr. Ulrich Maschke hatte dankenswerter Weise dem MGV erneut „grünes Licht“ für sein kleines aber feines Fest gegeben. Und so füllten sich ab 11 Uhr die unter dem ausladenden und Schatten spendenden Walnussbaum aufgestellten Tische. Verdursten und Verhungern musste niemand, denn neben einer Vielzahl an gut gekühlten Getränken wurden Bratwürste mit Kartoffelsalat, Laugenbrezeln und eine reichhaltige Auswahl an selbstgebackenen Kuchen zum Verzehr angeboten.
Mit freudiger Erwartung sahen die Besucher dann dem Nachmittag entgegen, an dem erneut ein offenes Singen im Mittelpunkt stand. Dieses Mal hatten sich die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Markus Schleicher und seinen Stellvertreter Walter Schäfer etwas Besonderes einfallen lassen, denn mit dem Alt-Falkensteiner Eduard (Edu) Keller wartete eine musikalische Überraschung auf die Besucher. Nachdem der gemischte Chor unter der Leitung seines Dirigenten Philipp Raatz den musikalischen Nachmittag mit zwei Liedern eröffnet hatte, ging es mit Edu Keller stimmungsvoll weiter. Der als „Handtuchleger“ bekannte Frontsänger der Cover-Band „Aber Hossa“ sorgte mit seinen Nummern für beste Stimmung. Er und sein Partner Frank Jäger am elektronischen Klavier sorgten auch für die richtigen Töne beim anschließenden gemeinsamen Singen mit den Besuchern.
Und so erschallten an diesem sonnigen Nachmittag im Ortskern von Falkenstein so bekannte Schlager wie „Fiesta Mexicana…“ von Rex Gildo, „Ich war noch niemals in New York… von Udo Jürgens oder „Über den Wolken…“ von Reinhard Mey, welche die Besucher teils aus voller Brust mitsangen. Nachdem die letzten Töne des „Sierra Madre…“ von den Schürzenjägern verklungen waren, klang das Fest gegen 18 Uhr gemütlich aus. Und wer in die Gesichter der Falkensteiner Sängerinnen und Sänger blickte, konnte große Zufriedenheit anlässlich dieses gelungenen Tages erkennen.

