Königstein (kw) – Die Chorgemeinschaft 1860 Königstein sowie die Sängerinnen und Sänger der Singgemeinschaft 1860/1893 haben am vergangenen Wochenende ein intensives Stimmenbildungsseminar am Bodensee absolviert. Insgesamt 25 Mitglieder und Begleitpersonen machten sich am Freitagmorgen mit drei Kleinbussen auf den Weg an das „Schwäbische Meer“.
Am Zielort zwischen Ravensburg und Lindau trafen die Königsteiner auf einen befreundeten Chor aus dem markgräflichen Egringen im Landkreis Lörrach. Dessen Vorsitzender Holger Propfe ist ein „alter Königsteiner“, der seinen Lebensmittelpunkt seit vielen Jahren in Süddeutschland hat. Initiiert wurde die Begegnung von den beiden Vorsitzenden Stefan Seidel und Holger Propfe, die seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Kontakt stehen und nun ihre Chöre zusammengeführt haben. „Es ist etwas ganz Besonderes, alte Verbindungen neu zu beleben und daraus musikalisch so wertvolle Begegnungen entstehen zu lassen“, betonte Seidel.
Auch der Vorsitzende der Königsteiner Singgemeinschaft, Dr. Andreas Meyer, zeigte sich erfreut über das gemeinsame Wochenende: Ziel sei es gewesen, den Sängerinnen und Sängern neue Impulse für ihre stimmliche Entwicklung zu geben und gleichzeitig den Austausch zwischen den Chören zu fördern.
Im Mittelpunkt der zweitägigen Ausbildung standen die Verbesserung von Artikulation, Atmung und Stimmphysiologie. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Teilnehmenden ihre stimmlichen Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln.
Für die „nicht singenden“ Begleitpersonen wurde parallel ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten. Höhepunkt war eine Dampferfahrt auf dem Bodensee bei bestem Wetter, die allen Beteiligten in besonderer Erinnerung bleiben dürfte.
Neben der intensiven Probenarbeit kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Gemeinsame Abende boten Gelegenheit zum Austausch, Kennenlernen und zur Pflege der neu geknüpften Freundschaften. Bereits jetzt schmieden die beiden Chöre Pläne für weitere gemeinsame Aktivitäten.
Zum Abschluss zeigten sich die Vorsitzenden Stefan Seidel und Andreas Meyer einig: „Dieses Wochenende hat gezeigt, wie viel Energie und Freude entsteht, wenn Menschen über Regionen hinweg durch die Musik verbunden sind – wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Projekte.“
