Paolo Ventura sucht seinen Vater und Zeitzeugen aus dem Jahr 1966

Paolo Ventura ist extra aus Finnland gekommen, um nach seinem leiblichen Vater zu suchen. In der Hand hält er ein Bild von seiner Mutter aus ihrer Königsteiner Zeit. Foto/Repro: Friedel

Königstein (hhf) – Paolo Ventura hat ein gewaltiges Problem: Er weiß, dass er nichts weiß. Oder besser: dass er nur die Hälfte weiß. Denn sein italienischer Nachname Ventura stammt von dem Mann, der seine Mutter vor über 50 Jahren geheiratet hat, damals wurde durch diese Hochzeit das Kind per Gerichtsbeschluss als ehelich bestimmt.

Beide Eheleute hatten sich als Angestellte im Hotel Sonnenhof – der heutigen Villa Rothschild – kennen und lieben gelernt, in deren Personal-Wohnhaus dürfte auch das Kinderbett gestanden haben – Paolo ist gebürtiger Königsteiner, das steht auch fest.

Seine Mutter stammte aus Finnland, wohin sie auch mit Mann und Kind(ern) bald zurückzog. Nun ist sie verstorben, ohne ihren Sohn über dessen wahre Herkunft aufzuklären – eine etwas mysteriöse Geschichte, bei der Kommissar Murot sicher gut helfen könnte. Da der aber gerade in Ferien ist, bittet stellvertretend die KöWo um Hinweise aus der Bevölkerung – es geht um die Zeit von 1964 bis 1968.

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