Bilder von Marion Schmitz in der Stadtbücherei

Eine Röhre, wie sie Marion Schmitz sieht

Foto: privat

Kronberg (kb) – Die Stadtbücherei, Hainstraße 5, lädt zum Besuch einer Ausstellung mit Bildern von Marion Schmitz ein, die 1955 in Paris geboren, in einem künstlerischen Umfeld aufwuchs.

Beeinflusst durch das Elternhaus – beide Elternteile sammelten Moderne Kunst –, durch viele Galerie- Atelier- und Ausstellungsbesuche, versuchte sie sich schon sehr früh an kleinen Aquarellen. Marion Schmitz ist Autodidaktin und arbeitet seit 2008, nach vielen Jahren im Hotelfach und der Reisestelle der Hochschule Darmstadt, am und mit dem Computer auf dem Gebiet der Computer-Grafik.

Inspirieren lässt sie sich, eher intuitiv, von wechselnden Umgebungen und Eindrücken. Schmitz Arbeiten basieren auf abstrakten, geometrischen Formen, die durch Bearbeitung an konstruktivistische, minimalistische, aber auch an fernöstliche Kunst erinnern. Durch Drehen, Spiegeln, Vervielfachen, Überlagern, Extrudieren, Verzerren und Verschieben werden diese Formen künstlerisch derart verfremdet und in andere geometrische Zusammenhänge überführt, dass völlig neue, eigenwertige Kompositionen entstehen. Ebenso geht die Künstlerin mit den Farben um.

Den Ausgangspunkt bilden klare Grundfarben, die abgestuft, oder übereinandergelegt werden, oder aber in Farbverläufen erscheinen. So entstehen neue Bildräume, imposante Strichkompositionen, die eine erstaunliche Vielfalt an Ausdrucksformen ans Tageslicht fördern.

Gerade die Linien sind es, die den Arbeiten Struktur, Bewegung und zugleich Halt geben, indem sie im Bildraum eine Art „roten Faden“, eine Leserichtung anbieten, der die Blicke der Besucher und Betrachter folgen können.

Die Bilder von Marion Schmitz sind noch bis Samstag, 14. November zu den Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr in der Stadtbücherei zu sehen.



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