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Gute Noten für „Perspektiven“, in Schönberg mit „tegut“ vertreten

Schönberg / Oberursel. – Im Rahmen des Qualitätsmanagements führte der in Oberursel ansässige Verein Perspektiven, der unter anderem über das „tegut-Lädchen für alles“ in Schönberg, ein Integrationsunternehmen, in diesem Stadtteil die Nahversorgung sichert und Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze bietet, im letzten Jahr eine breit angelegte Befragung bei Klienten, Kooperationspartnern und Mitarbeitern durch. Der hohe Rücklauf und die Ergebnisse der Befragung bescheinigen dem Verein, dass die Leistungen der Mitarbeiter und die Qualität der Arbeit gut bewertet werden. „Engagement, Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter wurden ebenso positiv bewertet wie Erreichbarkeit oder Ausstattung der Einrichtungen. Die Befragung der Mitarbeiter erweist eine hohe Identifikation mit den Vereinszielen und Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen“, freut sich die Geschäftsführerin von Perspektiven, Ulrike Schüller-Ostermann.

Die Ergebnisse der Befragung sind in dem nun vorgelegten Jahresbericht des Vereins nachzulesen. 55 Mitarbeiter arbeiten an fünf Standorten im Hochtaunuskreis und einem in Frankfurt-Main.

Die Angebote des Vereins wenden sich an Menschen, die aufgrund einer seelischen Erkrankung oder körperlichen Behinderung besondere Hilfen benötigen.

Dazu gehören Beratungen in den psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen, Begleitung durch Betreutes Wohnen, Beschäftigung in den Tagesstätten oder Leistungen für schwerbehinderte Arbeitnehmer, die der Integrationsfachdienst in Bad Homburg erbringt.

Neben den regulären Betreuungs- und Beratungsleistungen zählen dazu auch die offenen Cafés in Oberursel, Königstein und Steinbach sowie Freizeit- und Gruppenangebote.

Angehörige finden in den Beratungsstellen oder in der fachlich angeleiteten Angehörigengruppe Rat und Hilfe.

Interessant zu lesen sind die authentischen Schilderungen von Klienten und Angehörigen. Aber auch Prävention spielt eine wichtige Rolle: in der Beratungsstelle Perspektiven für Kinder finden Kinder und Jugendliche, deren Eltern psychisch erkrankt oder suchtkrank sind, Rat und Hilfe.

Neu gestartet wurde das Präventionsprojekt Verrückt? Na und!“ Fachleute und Experten (Menschen, die Erfahrungen mit seelischer Erkrankung haben) bieten Workshops in Schulen an. Dabei erhalten die Jugendlichen Tipps, was sie tun können, um ihre seelische Gesundheit zu erhalten. Das Integrationsunternehmen „tegut…Lädchen für alles“, ist ebenfalls ein neues Projekt. Seit November sichert das kleine Geschäft die Nahversorgung im Kronberger Stadtteil Schönberg und hilft bei der beruflichen Integration behinderter Menschen. (mw)

Nähere Auskünfte sind auch in der Geschäftsstelle des Vereins in Oberursel, Alberusstraße 5 zu erhalten. Kontakt über 06171-503990 oder info[at]perspektivenev[dot]de

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