Kronberg (ivy) – Auf Antrag des Magistrats beschloss das Parlament am 28. Mai bei zwei Enthaltungen einen Antrag zur Erneuerung von Arbeitsplatz-PCs in der Verwaltung und Teilen der Stadtwerke. Die Stadtverordnetenversammlung stimmt der Beschaffung der Hardware zur Erneuerung der Arbeitsplatz-PCs der Stadt Kronberg und Teilen der Stadtwerke Kronberg bei der ekom21 – KGRZ-Hessen in Höhe von 160.000 Euro zu.
Die im Jahr 2021 beschafften Notebooks werden im III. Quartal dieses Jahres aus dem Leasing entlassen und genügen nicht mehr den Anforderungen der eingesetzten Software.
Ebenfalls wird die im Jahr 2022 beschaffte Hardware (Notebook, PC und Workstation) im Februar 2027 aus dem Leasing entlassen.
Aufgrund der aktuellen Speicherkrise ist es sinnvoll, sowohl die Beschaffung der Geräte für die Jahre 2026 wie auch schon 2027 zeitnah durchzuführen.
Als Speicherkrise wird die zurzeit weltweite Knappheit an verschiedenen Speichermedien, unter anderem RAM und SSD, bezeichnet, die ihren Ursprung im massiven Nachfrageanstieg an dieser Technologie durch den KI-Boom findet. Die erhöhte Nachfrage führt neben extremen Preissteigerungen (circa 30 Prozent) auch zu Lieferengpässen (aktuell ist nicht klar, ob die Lieferung vollständig in diesem Jahr erfolgen kann).
Dementsprechend wurde bei der ekom21 – KGRZ-Hessen ein Angebot zur Erneuerung der Hardware eingeholt. Es werden insgesamt 77 Notebooks (58 aus 2021, 19 aus 2022), 15 PCs und acht Workstations (aus 2022) inklusive Zubehör wie Monitor oder Dockingstation aus einer europaweiten Ausschreibung der ekom21 beschafft. Die ekom21 führt diese Ausschreibung für alle Mitglieder durch.
Das Zubehör wird nur beschafft, sofern das aktuell vorhandene Zubehör ersetzt werden muss. Für möglicherweise auftretende Defekte am Zubehör wird eine kleine Anzahl an Geräten vorgehalten. Diese Verfahrensweise habe sich in der Vergangenheit bewährt.
Die Kosten belaufen sich, exklusive Workstations, gemäß Angebot der ekom21 auf brutto 138.264,03 Euro. Hinzu kommen geschätzte Kosten von 16.000 Euro (pro Workstation von circa 2.000 Euro brutto).
Die schwierigen Marktbedingungen durch die Speicherkrise erfordern eine zügige Beauftragung, sodass die Haushaltsgenehmigung nicht abgewartet werden könne. Es seien sonst weitere Preissteigerungen und Lieferengpässe zu erwarten.