Jugendliche aus Zhofti Vody verbringen Ferien im Taunus

Bei der Abschlussfeier des diesjährigen Sommercamps in der Jahrtausendhalle Oberreifenberg übergibt Landrat Ulrich Krebs den Jugendlichen aus Zhovti Vody die Urkunden für das Sportabzeichen. Die Gruppe hatte die Prüfungen wenige Tage zuvor an der Sportanlage Oberloh in Wehrheim abgelegt. Foto: Hochtaunuskreis.

Hochtaunus (how) – Mit einem fulminanten und bewegenden Abschluss in der Oberreifenberger Jahrtausendhalle endete am Freitagabend das zweiwöchige Programm des diesjährigen Sommercamps für 30 Jugendliche aus der ukrainischen Partnerstadt des Hochtaunuskreises, Zhofti Vody. Vom 28. Juni bis 12. Juli hatten die Jugendlichen und ihre fünf Betreuer von der Jugendherberge Oberreifenberg ausgehend viele Tagesausflüge in die Region unternommen: Die Vogelburg Hasselbach und der Neroberg Wiesbaden standen ebenso auf dem Programm wie die Möglichkeit, an der Sportanlage Oberloh in Wehrheim das Sportabzeichen abzulegen. Ein besonderes Sportangebot in Form eines Einführungskurses gab es zudem vom Schachclub Bad Homburg.

„Besondere Höhepunkte waren die Ausflüge in den Freizeitpark Lochmühle und auf den Hoherodskopf im Vogelsberg mit vielen abwechslungsreichen Aktivitäten und der Sommerrodelbahn“, sagte Anja Auth, die beim Kreis als Bindeglied für die Partnerschaft mit Zhofti Vody fungiert und das Sommercamp zusammen mit einem Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung organisiert hat.

Besonders beeindruckt zeigte sich Landrat Ulrich Krebs von der Abschlussfeier in der Jahrtausendhalle, bei der die Jugendlichen nicht nur vor dem heimischen Publikum, rund 60 Gäste, folkloristisch sangen und tanzten. Die Aufführung wurde für das deutsche Publikum übersetzt – und im Original live in die Ukraine übertragen. „Es war schön zu sehen, dass die Jugendlichen hier eine echte Auszeit vom schwierigen Kriegsalltag in der Ukraine hatten, hier aufblühen konnten und ein paar unvergessliche schöne Tage verbringen konnten. Es war uns immer ein Anliegen, dass die Jugendlichen sich hier sicher und geborgen gefühlt haben. Und wir dürfen mit unserem Engagement für Zhofti Vody nicht nachlassen“, warb Krebs für weitere Unterstützung. Die gab es bereits im Schlepptau des Sommercamps. Mit der Gruppe kamen fünf ukrainische Ärzte in den Taunus, die in den Hochtaunus-Kliniken ein Praktikum absolviert haben. Fest steht, dass es im kommenden Jahr wieder ein Sommercamp für Jugendliche geben wird. Krebs dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den Sponsoren. „Ihr Engagement macht dieses wichtige Projekt erst möglich.“

Wer Aktionen dieser Art und Hilfstransporte nach Zhovti Vody unterstützen möchte, kann das mit einer Spende an den Verein Ukrainehilfe-Taunus tun. Der gemeinnützige Verein erteilt auch Spendenbescheinigungen. In diesem Fall bitte den Namen auf der Überweisung angeben: Ukrainehilfe-Taunus e.V.,

IBAN: DE59 5125 0000 0000 0033 44, BIC: HELADEF1TSK.



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