Taunus (bs) – Das „Geheimnis“ ist endlich gelüftet: Bereits im Juni gab es wieder Nachwuchs bei den Roten Pandas. Vier Monate lang wuchs das männliche Jungtier in der Wurfhöhle heran und wurde von der Mutter versorgt, die es nur ab und zu in den kühleren Abendstunden im Gehege herumtrug. Nun ist es endlich soweit und das Jungtier verlässt die Wurfhöhle, erprobt sich beim Klettern und lernt von seinen Eltern, was so ein Junges eben lernen muss. Es ist nun für die Zoobesucher immer öfter im Gehege zu beobachten. Rote Pandas, auch Katzenbär oder Kleiner Panda genannt, leben in den Bergwäldern des Himalayas von Nepal bis Myanmar und im chinesischen Bergland in Höhen zwischen 1.800 und 4.000 m über dem Meeresspiegel.
Mit dem dichten Fell sind sie gut an Kälte angepasst und daher sieht man sie im Opel-Zoo tagsüber oft oben in den Bäumen ruhen, während sie erst abends aktiv werden.
Rote Pandas sind in ihrem Ursprungsgebiet vom Aussterben bedroht. Gesicherte Bestandszahlen gibt es nicht, die Schätzungen liegen aber bei weniger als 10.000 Tieren. Der Opel-Zoo trägt zum Erhalt des Roten Pandas durch die Teilnahme am European Ex-Situ Programme (EEP) bei, in dem die Nachzucht europaweit auf wissenschaftlicher Grundlage koordiniert wird.
