Neuer Vorstand des Trägervereins der VHS steht vor großen Aufgaben

Der neugewählte Vorstand (v. l.): Anke Berger-Schmitt, Gabriele Sies, Lars Knobloch, Erster Stadtrat Jens Uhlig, Alexandra Müllrich-Mühl, Sabine Behrent, Geschäftsführer Carsten Koehnen (beratendes Mitglied). Es fehlt Gregor Maier.Foto: privat

Hochtaunus (kw) – Die Mitglieder des Trägervereins der Volkshochschule Hochtaunus haben vor einigen Tagen im Rahmen der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der langjährige Vorsitzende Manfred Gönsch stand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung; ihm wurde in der Versammlung ausgiebig für seine verdienstvolle und erfolgreiche Tätigkeit gedankt. Neuer Vorsitzender ist der bisherige Beisitzer Lars Knobloch, Stellvertreterin bleibt Gabriele Sies. Ebenso wurden die beiden Beisitzerinnen Anke Berger-Schmitt und Sabine Behrent wiedergewählt. Der Vorstand wird komplettiert durch die neue Beisitzerin Alexandra Müllrich-Mühl. Delegierte im Vorstand sind für den Hochtaunuskreis Landrat Ulrich Krebs, vertreten durch Gregor Maier sowie für die Stadt Oberursel Erster Stadtrat Jens Uhlig.

Im Vordergrund der gut besuchten Versammlung standen neben den Wahlen vor allem der Rückblick auf ein sehr erfolgreiches Jahr sowie die anstehende Fusion der beiden Volkshochschulen im Kreis.

Der Geschäftsführer der Volkshochschule, Carsten Koehnen berichtete ausführlich über die vergangenen zwölf Monate, in denen die VHS mit einem attraktiven Bildungsangebot und eindrucksvollen Belegungszahlen endgültig den Anschluss an die Vor-Corona-Jahre geschafft hat. „2025 war das Jahr der Rekorde“, so Koehnen. Mit fast 12.000 Teilnehmenden in annähernd 1.100 Kursen habe man das bisherige Ausnahmejahr 2019 sogar deutlich übertroffen, freute sich der Geschäftsführer. Erneut sei der Anteil der Eigenfinanzierung mit über 70 Prozent des Gesamtetats überproportional hoch gewesen, stellte Koehnen fest.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Ausgestaltung der künftigen Fusion der Volkshochschulen Hochtaunus und Bad Homburg. Der neue Vorsitzende Lars Knobloch bekräftigte, dass der Standort Oberursel bei der Zusammenführung gestärkt werden müsse. „Wir brauchen für die Volkshochschule in Oberursel neue Räume, durch die Teilnahme der Stadt Oberursel am Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung sehen wir dafür gute Chancen. Wichtig ist für uns auch, dass der Erhalt der Geschäftsstelle Oberursel in der jetzigen Form gesichert ist“, so Knobloch.

Geklärt werden muss noch die künftige Rolle des Trägervereins „Pro Volkshochschule“, der damit vor derselben Herausforderung steht wie sein Pendant in Bad Homburg, der „Volksbildungskreis“.

Aus dem Kreis der Mitglieder wurde der Wunsch nach einer weiteren Mitgliederversammlung geäußert. Der Vorstand griff diesen Wunsch auf und kündigte eine weitere Versammlung im Herbst an, um dem großen Informationsbedarf der Mitglieder nachzukommen.

„Wir freuen uns im Vorstand auf die anstehenden Aufgaben und gehen diese mit Optimismus an. Ich bin der festen Überzeugung, dass die geplante Fusion mit der VHS Bad Homburg eine Erfolgsgeschichte wird. Die neue VHS Hochtaunus vereinigt das Beste aus beiden Welten und wird zudem auch noch neue Angebote für die Menschen im Hochtaunuskreis im Programm haben“, so Lars Knobloch abschließend.



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