Bad Soden (kez) – Der Dokumentarfilm „Die Stadt und das Leben – Jüdisch in Frankfurt“ ist am Mittwoch, 7. Oktober, um 19.30 Uhr im Kino CasaBlanca, Zum Quellenpark 2, in Bad Soden zu sehen. Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis.
Der 7. Oktober 2023 hat das Leben jüdischer Menschen weltweit verändert. Auch in Deutschland und unmittelbar vor der eigenen Haustür sind die Folgen des Hamas-Terrorangriffs und des anschließenden Krieges im Nahen Osten spürbar. Brähler, langjähriger Nahost-Korrespondent der ARD, richtet mit seinem Dokumentarfilm den Blick auf jüdisches Leben in Frankfurt und auf die Menschen, die es gestalten und sichtbar halten.
Zu Wort kommen unter anderem Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, die Familie Nir sowie Sigal und Zoe Rosenfeld, die ein veganes Restaurant betreiben, Basketballprofi Bruno Albrecht von den Skyliners, die Künstlerin und Geisel-Angehörige Sharone Lifshitz, die Unidozentinnen Julia Bernstein und Roglit Ishay, IT-Experte Aaron Edelman, Influencer Sacha Stawski und Michelle Stolze, die im Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aktiv ist.
Ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen zeigen, wie unterschiedlich jüdische Menschen mit den Ereignissen seit dem 7. Oktober umgehen. Dabei geht es um Schock und Verunsicherung, aber ebenso um die Frage, wie jüdisches Leben in Deutschland trotz zunehmenden Antisemitismus sichtbar, selbstbewusst und lebendig bleiben kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was bedeutet es, als Jüdin oder Jude in einer Gesellschaft zu leben, in der Antisemitismus wieder offen gezeigt wird?
Nach der Filmvorführung besteht Gelegenheit zum Gespräch mit Walter Brähler. Dabei können Eindrücke des Films vertieft und Fragen zur Entstehung sowie zu den porträtierten Menschen diskutiert werden. Kartenreservierungen sind unter info[at]casablanca-badsoden[dot]de möglich.