Die „Starke 7“ holt Fördergelder für Projekte

Bei der Vorstandssitzung wurden die Weichen für eine erfolgreiche Förderung interessanter Projekte gestellt. Foto: Regionalentwicklung Hoher Taunus e.V.

Glashütten (kw) – Seit der Anerkennung zur neuen LEADER-Region „Hoher Taunus“ im Januar 2023 geben die sieben beteiligten Städte und Gemeinden Glashütten, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten im Taunus, Usingen, Wehrheim und Weilrod ordentlich Gas. Mit Fördergeldern von weit über einer Million Euro können damit in den nächsten fünf Jahren Projekte aus der Region bezuschusst werden.

Die Förderung wird möglich gemacht durch das LEADER-Programm mit EU-Mitteln und Geldern aus Bund und Land. Für deren Beantragung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Diese hat der Vorstand des neu gegründeten Vereins „Regionalentwicklung Hoher Taunus e. V.“, unter dem Vorsitz von Dr. Bretschneider-Herrmann, ehemaliger Leiter des Amtes für den ländlichen Raum im Hochtaunuskreis, fest im Blick. Der Vorstand bildet sozusagen die Schaltzentrale der LEADER-Förderung, mit dabei sind darüber hinaus engagierte Menschen der Region aus kommunalen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen. Der Verein mit seinen bereits rund 60 Mitgliedern möchte weiterwachsen und lädt alle Menschen der Region ein, sich an der Entwicklung des Hohen Taunus zu beteiligen und von einer Vernetzung zu profitieren.

Wer kann Förderung beantragen

Grundsätzlich kann jede und jeder mit einer guten Idee, die zu der „Lokalen Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027“ (LES) des Hohen Taunus passt, Förderung beantragen. Zu beachten ist dabei, dass ein Antragsteller in der Lage sein muss, die Gesamtkosten vorzufinanzieren.

Nach Erhalt des Bewilligungsbescheides kann dann losgelegt und mit dem Projekt begonnen werden.

Kostenfreie Beratung

Menschen mit Ideen sind eingeladen, sich frühzeitig vor Beginn eines Projekts mit dem Regionalmanagement in Verbindung zu setzen, um Fördermöglichkeiten auszuloten. Das Regionalmanagement der LEADER-Region Hoher Taunus berät völlig kostenlos und unverbindlich, ob ein Projekt zu den Entwicklungszielen der Region und damit zum Förderschema des LEADER-Programms passt. Projektträger werden vom Regionalmanagement auf dem Weg von der Idee über eine Förderzusage bis hin zur Schlussabrechnung der Fördermittel begleitet.

Weitere Infos und Mitgliedsanträge gibt es auf der Homepage: www.zukunft-hoher-taunus.de



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