Schüler schreiben Briefe mit der Hand

Schwalbach (sz). Rund 9.500 Schülerinnen und Schüler aus Hessen haben sich am achten Schreibwettbewerb der Stiftung Handschrift beteiligt. Thema war die „Zukunft“. 100 Beiträge wurden ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Museum Wiesbaden statt. Dabei wurden auch zwei Schülerinnen aus Schwalbach ausgezeichnet.

Fritzi Fay aus der Klasse 7b und Helena Bohnhardt aus der Klasse 7b+ der Obermayr International School erhielten bei der Feierstunde am 24. April einen der Preise.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Klassen sechs und sieben verfassten handschriftliche Briefe. Darin beschrieben sie ihre Vorstellungen vom Leben in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren. Die Texte zeigen nach Einschätzung der Stiftung eine große Bandbreite. Geschäftsführer Raoul Kroehl sagt: „Die Kinder und Jugendlichen formulieren in ihren Briefen Lösungsansätze für die Umsetzung ihrer Zukunftsträume.“ Sie benennen auch Probleme und machen Vorschläge, etwa beim Klimaschutz oder bei der Mitbestimmung.

Hessens Kultusminister Armin Schwarz betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung des Schreibens mit der Hand. Es fördere Motorik, Sprachverständnis und Konzentration. Deshalb bleibe es ein zentraler Bestandteil des Unterrichts.

Die ausgezeichneten Briefe sind inzwischen in einem Buch veröffentlicht. Ziel der Stiftung ist es, das Schreiben mit der Hand im Schulalltag zu stärken.

Die Stiftung Handschrift zeichnete in Wiesbaden Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen aus. Zwei der Preisträgerinnen besuchen die Schwalbacher Obermayr-Schule. Foto: hd...s



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