Bad Homburg (hw). Über 120 Gäste – bestehend aus Mitgliedern der Gemeinschaft, Einzelhändlern, Politik und Wirtschaft – waren der Einladung der Aktionsgemeinschaft zum diesjährigen Jahresempfang gefolgt. Treffpunkt war das Katastrophenschutzlager des Hochtaunuskreises, ansässig im Löw Industriepark auf dem Justus-von-Liebig-Gelände. Nach dem Grußwort des Hausherrn, Landrat Ulrich Krebs, erläuterte Wolfgang Reuber, der Manager für Sonderlagen im Fachbereich Katastrophen- und Zivilschutz, das Schutzkonzept des Hochtaunuskreises. Er gab einen Einblick in die Interaktions- und Kommunikationsstrukturen zwischen Kreis- und Kommunalverwaltungen sowie den Feuerwehren, Rettungsdiensten und dem technischen Hilfswerk. Der Vortrag wurde mit viel Interesse der Gästeschar verfolgt, war er doch aktueller, als man es sich beim Versand der Einladung dazu nur vorstellen konnte.
Eberhard Schmidt-Gronenberg, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, betonte in seiner Ansprache unter anderem, dass Bad Homburg im Vergleich zu den umliegenden Einkaufsstädten dank der Erlebnisgastronomie, der pulsierenden Fußgängerzone, in der „immer etwas los ist“, und einer fast lückenlosen Angebotspalette der Konkurrenz um einiges voraus sei. Und er unterstrich, dass die Aktionsgemeinschaft hinter dem Kurhausneubau stehe und davon überzeugt sei, dass dieser die Attraktivität Bad Homburgs als Einkaufsstadt weiter verbessern wird.
Ebenso äußerte sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes, der auch auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Verlängerung der U2 und der Regionaltangente West hinwies. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Gäste bei kühlen Getränken und heißen Suppen (frisch gekocht von der DRK-Bereitschaft) stärken, um dann in kurzweiligen Gesprächen zu versinken, die erst am späten Nachmittag ihr Ende nahmen.

