Drama-Lama oder Katerfrühstück – auf jeden Fall tierisch erfolgreich

Bad Homburg (hw). Wenn sich in der Karnevalshochburg Oberursel der Taunuskarnevalszug in Bewegung setzt und durch die Gassen der Altstadt zieht, dann sind die Narren aus dem gesamten Hochtaunuskreis mit dabei. Nicht nur, dass die Bad Homburger Karnevalsprinzessin Anniie I. mit ihrem Hofstaat auf einem der Prunkwagen mitfährt, auch die Faschingsvereine der Kurstadt machen mit ihren Fußgruppen und Garden beim Umzug immer wieder gerne mit. Die Ideen und Kostüme sind dabei so bunt, wie der Zug selbst. Der Carnevalverein Heiterkeit 1919 hat diesmal das Motto „Erst Lama-Drama, dann Aprés-Burner-Drama“ gewählt. Auf lustigen Papp-Lamas kam die Heiterkeit „angeritten“ mit Cowboyhüten und bunten Ponchos. Für diese originelle Idee gab es den Ehrenpreis der Stadt Oberursel als beste Fußgruppe.

Aber auch die Schleiereulen vom Seulberger-Karnevalsverein 1977 haben ihre Fantasie schweifen lassen. Ihr Motto „Katerfrühstück“ war genial umgesetzt. Als „gestiefelte“ Kater marschierten sie mit einem gedeckten Tisch um den Bauch fröhlich Helau rufend durch die Straßen. Keine Frage, der Sonderpreis des Landrats des Hochtaunuskreises ging zu Recht nach Seulberg.

Alles Lama oder was? Die Heiterkeit macht ihrem Namen alle Ehre und gewinnt damit den Ehrenpreis der Stadt Oberursel als beste Fußgruppe.Foto: gt

Wer zu viel gefeiert hat, kann am nächsten tag schon mal einen dicken Kopf haben. Oder er geht zum Taunuskarnevalszug und genießt das „Katerfrühstück“.Foto: gt

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