Kronberg (kb) – Die Europäische Union steht aktuell vor einer Vielzahl geopolitischer Herausforderungen, die ihren Einfluss und ihre Stabilität maßgeblich beeinflussen. Neben den anhaltenden Konflikten an den Außengrenzen – wie etwa dem Krieg in der Ukraine – sieht sich die EU mit globalen Machtverschiebungen konfrontiert, insbesondere durch das wachsende Gewicht Chinas und die Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen. Hinzu kommen interne Spannungen, ausgelöst durch divergierende Interessen der Mitgliedstaaten, wirtschaftliche Krisen und die Auswirkungen des Klimawandels und als Neuestes die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die wir seit Kurzem bereits an den Tankstellen bemerken. In dieser komplexen Lage ist die EU gefordert. Europa muss beweisen, dass es handeln kann und nicht nur reagieren muss. In einer öffentlichen Veranstaltung bietet die Europa-Union an, über die Möglichkeiten, wie das geschehen könnte, am Donnerstag, 26. März, ab 19 Uhr in der Stadthalle in Kronberg zu diskutieren. Experte für diesen Abend ist Rudolf Scharping, der nach Beendigung seiner politischen Karriere ein Beratungsunternehmen führt. Seit über dreißig Jahren engagiert er sich für die Zusammenarbeit mit China und ist als Strategieberater für zahlreiche deutsche und chinesische Firmen sowie öffentliche Institutionen in beiden Ländern tätig. Seine Tätigkeiten hat er inzwischen als Berater auch auf weitere Länder ausgedehnt.
Sie befinden sich hier: Region › Kronberg › Nachrichten › Kronberg › Europa in schwierigen Zeiten – wie geht es weiter?