„Klangperlen“ mit derPianistin Catherine Gordeladze

Bad Homburg (hw). Die renommierte georgisch-deutsche Pianistin und Chopin Preisträgerin Catherine Gordeladze hat sich als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen der jungen Generation etabliert. Als Solistin gastiert Catherine Gordeladze gegenwärtig auf den wichtigsten Konzertpodien und mit namhaften Orchestern – zum Beispiel dem Georgischen Staatsorchester, dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg, dem Mainzer Staatsorchester und anderen. Am Freitag, 27. Februar, wird sie von 19 Uhr an in der Christuskirche in der Stettiner Straße zu Gast sein.

Unter dem Motto „Klangperlen“– Meisterwerke der klassisch-romantischen Klavierliteratur präsentiert Catherine Gordeladze unter anderem die Werke ihrer neuen CD „Alt-Wien“, die vom Wiener Charme und Wiener Walzer inspiriert sind. Mozart und Czerny demonstrieren in den Variationen den Reichtum ihrer musikalischen Fantasie. Chopins Walzer sind ausdrücklich mit „Pariser Brillanz“ konzertant gehalten. Außerdem steht eine Rarität der Klavierliteratur auf dem Programm: Die Klaviersonate der Haydn-Schülerin Marianna Martines, eine Wiener Komponistin, Cembalistin und Sängerin, die heute fast unbekannt ist, sich aber zu ihren Lebzeiten einer beachtlichen Anerkennung erfreute.

Weitere eindrucksvolle Raritäten sind zwei verschiedene Klaviermeisterwerke: Die Suite des renommierten Georgischen Komponisten Otar Taktakischwili. Grundlage von Taktakischwilis Schaffen ist die georgische Volksmusik, an welcher er sich in Melodiebildung, Harmonik und Rhythmik anlehnt. Teilweise werden dabei sogar Volksmusikin-strumente imitiert. Der Komponist schätzte Catherine Gordeladzes Interpretationen seiner Werke hoch ein und war immer anwesend bei ihren Konzertaufführungen. Ein weiteres Glanzstück ist die Soirée de Vienne, Op.56 über Walzermotive aus der Operette „Fledermaus“ von Johann Strauss, für Klavier bearbeitet von Alfred Grünfeld, einem Klaviervirtuosen, der als „Pianist Wiens“ mit seinen Konzerten begeisterte und ein Liebling der High-Society war.

In der Pause werden georgische Häppchen gereicht, sowie Chatschapuri, das landestypische Käsebrot. Dazu kann georgischer Wein probiert und Tschurtschrella genascht werden. Der Eintritt ist frei, Spenden aber willkommen. Der Förderverein Taunus-Tiflis unterstützt seit 1997 eine Patenschule in Tiflis. Er fördert unter anderem die Begegnung zwischen georgischen und deutschen Schülern durch ein Schüleraustauschprogramm mit der IGS (Integrierten Gesamtschule Stierstadt) und der 195. Schule in Tiflis, Kulturaustausch und vieles mehr. Detaillierte Informationen sind im Internet unter www.taunus-tiflis.de zu finden.

Die Pianistin Catherine Gordelatze spielt unter dem Motto „Klangperlen“ ein Konzert in der Christuskirche. Foto: Taunus Tiflis



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