Konzerte des Kammerorchesters Bad Homburg in der Schlosskirche

Bad Homburg (hw). Am Samstag, 14. März, und am Sonntag, 15. März, werden jeweils um 17 Uhr die Konzerte des Bad Homburger Kammerorchesters in der Schlosskirche Bad Homburg statt finden.

An beiden Tagen begleitet das Bad Homburger Kammerorchester unter Leitung seines Dirigenten Horst Schönwälder die erst 14 Jahre junge und mit zahlreichen ersten Preisen bei Wettbewerben ausgezeichnete Solistin Maya Strokov auf der Bratsche. Sie spielt das Konzert für Viola und Orchester D-Dur von Franz Anton Hoffmeister, eines der schwierigsten und zugleich der schönsten Werke der Wiener Klassik. Hoffmeister verlieh seinem Konzert eine unverwechselbar beseelte Note. Vor diesem Konzert für Viola und Orchester von Hoffmeister sind von Johann Sebastian Bach ein Präludium und eine Fuge aus dem ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers in einer Bearbeitung des Dirigenten Horst Schönwälder zu hören.

Nach der Pause spielt das Orchester die Capriol Suite für Streichorchester des englischen Komponisten Peter Warlock; dabei ist „Peter Warlock“ nur ein Pseudonym für Philip Arnold Heseltine, geboren am 30.10.1894 in London und ebenda gestorben am 17.12.1930 in seiner Londoner Wohnung durch mutmaßlichen Selbstmord an den Folgen einer Gasvergiftung. Warlock komponierte sein bekanntestes Werk – die „Capriol Suite“ – im Oktober 1926. Zunächst verfasste Warlock das Stück für zwei Klaviere, dann für Streichorchester. 1928 entstand eine Fassung für Sinfonieorchester. Es ist eine Suite aus sechs Tänzen, die nach Angaben des Komponisten der 1588 entstandenen Orchésographie des französischen Priesters und Renaissancechoreografen Thoinot Arbeau entnommen sind. Warlocks Biograf Cecil Gray schrieb dazu: „Wenn man diese Stücke mit dem vergleicht, das der Komponist aus ihnen gemacht hat, wird ersichtlich, dass man sie in jeder Hinsicht als selbstständiges Werk betrachten kann.“

Das Konzert schließt mit der bekannten Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihren Beinamen „Eine kleine Nachtmusik“ verdankt sie dem gleichnamigen Eintrag Mozarts in seinem Werkverzeichnis. Mit Nachtmusik übersetzte Mozart den Begriff Serenade ins Deutsche, der eine Gattung der Unterhaltungsmusik bezeichnet, die traditionell abends und oft im Freien zur Aufführung kam. Die kleine Nachtmusik ist eine der bekanntesten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart.

Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro (keine Ermäßigung) sind an der Abendkasse und bei der „Tourist Info“ im Kurhaus erhältlich (Telefonnummer: 06172 – 1783710). Veranstalter ist der Verein der Musikfreunde Bad Homburg, Bad Homburger Kammerorchester.

Ansprechpartnerin ist Frau Ingrid Huber (Telefonnummer: 06172 – 43980).



X