„Spenden machen den Menschen Hoffnung“

Innenminister Roman Posek (6.v.r.) und Eschborns Bürgermeister Adnan Shaikh (4.v.r.) schickten von Frankfurt aus einen weiteren Hilfstransport in Richtung Ukraine. Ein Teil der Sachspenden war auch in Eschborn und Niederhöchstadt gesammelt worden.Foto: Stadt Eschborn

Eschborn (ew). Am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine, verabschiedete Bürgermeister Adnan Shaikh in Frankfurt gemeinsam mit Hessens Innenminister Roman Poseck sowie Vertreterinnen und Vertretern der Initiative „Frankfurt for Ukraine“ den 140. Hilfstransport, der aus Hessen in die Ukraine fährt. An Bord waren auch Sachspenden, die bei der letzten Sammelaktion im Dezember 2025 in Eschborn abgegeben worden sind.

Der Transport selbst wird vom hessischen Innenministerium finanziert. Seit Beginn des Krieges hat Hessen laut Angaben des Ministeriums bereits 140 Hilfstransporte mit 176 Lkw-Ladungen in die Ukraine im Gesamtwert von über 14 Millionen Euro organisiert. Dazu zählen unter anderem: 248.080 Lebensmittelpakete, 25 Stromerzeuger, 14 Wärmeinseln, 3.500 Feldbetten und 5.000 Schlafsäcke, 20 Kilometer Feuerwehrschlauch, 1.400 Masken und 6.650 Filter, 200 Mobiliarsätze für Schulklassen, Röntgengeräte sowie unzählige medizinische Artikel.

„Jede einzelne Spende, so klein oder unbedeutend sie auch erscheinen mag, hilft, um den Menschen in der Ukraine Hoffnung zu machen. Die Spenden senden ein Zeichen: Wir stehen an eurer Seite. Ohne die großartige Spendenbereitschaft der Menschen in der Region wäre dies nicht möglich“, sagte Adnan Shaikh.

Mit dem nun in Richtung Charkiw fahrenden Transport endet der Einsatz nicht. Nach wie vor werden Spenden gesammelt, von Ehrenamtlichen sortiert, verpackt und schlussendlich verladen und auf den Weg gebracht. Wer mit Spenden oder ehrenamtlichem Einsatz helfen möchte, findet Informationen unter frankfurt-for-ukraine.de im Internet.

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