Bad Homburg(hw). Das diesjährige Kerbewochenende in Ober-Eschbach war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und traditionsbewusst unser Dorf ist. Rot-weiß geschmückte Birken und Fahnen zierten die Straßen und sorgten für ein festliches Ambiente, das die Besucher sofort in Kerbestimmung versetzte.
Der Familiennachmittag am Freitag war hervorragend besucht. Die Aale Eschbächer bedanken sich herzlich bei allen Vereinen, Kindergartengruppen und Tanzformationen, die das Zelt mit Leben gefüllt und für strahlende Kinderaugen gesorgt haben. Am Abend übernahmen die jungen Partygänger das Zepter. Zuerst wurden die Kerbespiele mit anderen Burschenschaften im Zelt ausgetragen, wo die Ober-Eschbacher Alt-Kerbburschen sich als Sieger durchgesetzt haben. Bei ausgelassener Stimmung und friedlichem Miteinander wurde danach getanzt und gefeiert – ein gelungener Auftakt ins Wochenende.
Der Kerbeumzug am Samstag war ein echtes Highlight: Mit etlichen Kindern und Erwachsenen, auf 19 Zugnummern verteilt, zog er durch die Straßen, begleitet von kühlen Erfrischungen, die von den Zuschauern am Wegesrand gereicht wurden. Auf dem Festplatz angekommen, stellten die Kerbburschen und Alt-Kerbburschen den Kerbebaum in Rekordzeit – gekrönt von drei traditionellen Kanonenschlägen der Schützenabteilung der TSG Ober-Eschbach.
Am Abend brachte „Let the Butterfly“ das Zelt zum Beben. Jung und Alt feierten gemeinsam – die Stimmung war ausgelassen, und das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Abend, der in Erinnerung bleibt.
Nach dem Gottesdienst am Sonntag sorgte die Blaskapelle Langen Brombach für musikalische Begleitung. Dank zahlreicher Spenden konnten die Gäste von 12.30 bis 17 Uhr freien Äppler und Bier genießen.
Den Abschluss bildete die Band „Dynamit“, bevor um 22 Uhr die Kerblies feierlich verbrannt wurde.
Gut gelaunt und motiviert: Das Kerbteam beim Kerbeumzug, das vom Zeltaufbau am Mittwoch bis zum Zeltabbau am Montag quasi auf dem Festplatz lebt und sich rund um die Uhr um einen reibungslosen Ablauf kümmert.Foto: Aale Eschbächer
