Falkenstein (kw) – Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 81. Mal. Weltweit haben es sich die Vereinten Nationen, der Europarat und mit ihnen viele Staaten und Organisationen zur Aufgabe gemacht, mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag das Andenken der Opfer und den Kampf gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Bewusstsein und Handeln der heutigen Generation zu verankern.
Die vier evangelischen Kirchengemeinden in Kronberg, Schönberg, Oberhöchstadt und Falkenstein laden auch dieses Jahr wieder zum gemeinsamen Gottesdienst im Rahmen des Holocaust-Gedenktags ein. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 25. Januar, um 11 Uhr in der evangelischen Kirche Oberhöchststadt, Albert-Schweitzer-Str. 2, statt und wird einem freien Format folgen: mit Raum zum Innehalten, Gedenken, Teilen, Zuhören und Beten. Schülerinnen und Schüler der Kreisau AG der Altkönigschule und Gemeindemitglieder haben diesen Gottesdienst inhaltlich vorbereitet. Musikalisch gestaltet wird er von der Violinistin Hagit Halaf und Kantor Bernhard Zosel.
„Erinnern. Begegnen“ – das Thema des Gottesdienstes umreißt, worum es dem Organisationsteam aus den Kirchengemeinden um Pfarrerin Annabell Ulrich und Pfarrer Lothar Breidenstein geht: Die Monstrosität dieses beispiellosen Genozids, der mitten in der Gesellschaft stattfand, ist auch heute nicht zu begreifen. Das Erinnern an die Opfer – die es auch in unseren Gemeinden gab – bleibt Auftrag und Pflicht für uns alle: So wird stellvertretend die Lebens- und Leidensgeschichte der Kronbergerin Frieda Weil erzählt.
In der Johanniskirche Kronberg, der Markus-Kirche Schönberg und in Falkenstein finden
an diesem Sonntag keine weiteren Gottesdienste statt.