Bad Homburg (hw). Impulsgeber für den Titel der diesjährigen Jahresausstellung „#schoeneneuewelt“ ist der gleichnamige Roman von Aldous Huxley aus 1932, in dem beschrieben wird, wie eine Regierung versucht, durch Konditionierung eine perfekte Welt zu schaffen.
Der Staat reguliert das Glück der streng kon-trollierten Gesellschaft durch körperliche Lust. „Schöne neue Welt“ erzählt die Geschichte einer Zivilisation, in der Leiden und Schmerz auf Kosten der persönlichen Autonomie ausgerottet wurden. Übergeordnetes Thema ist die entmenschlichende Wirkung staatlicher Kontrolle über das Leben der Bürger von der Geburt bis zum Tod, die Individualität, Kultur und Kunst unterdrückt. Die Geschichte warnt vor zu viel staatlicher Kontrolle und betont die Notwendigkeit von Freiheit und Wahlmöglichkeiten für die Menschen. Wer seitens der ausstellenden Künstler auf den Inhalt dieses Romans Bezug nimmt, oder wer sich lieber seine eigene schöne neue Welt erschaffen hat, das erfährt man beim Besuch der Ausstellung.
An dieser beteiligen sich Martina Czeran, Sabine Dächert, Marion Dörre, Markus Elsner, Gero Fuhrmann, Eckhard Gehrmann, Margot Hochberger, Yvy, Lutz Krüger, Fanny König, Cornelia Kube-Druener, Stephan Kühne, Gunda Lindner, Margit Matthews, Helga Niederndorfer, Vera Pardemann, Uta Riek, Paul A.Royd Bianca Scheich, Marina Sinjeokov-Andriewsky, Christa Steinmetz, Dimitri Vojnov, Harald Weber, Myeong-Ja Zimmerer.
Die Ausstellung „#schoeneneuewelt“ in der galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6, ist noch bis Sonntag, 23. November, jeweils mittwochs und samstags von 15 bis 18 Uhr, sowie sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.
Das Bild von Cornelia Kube-Druener ist nur eines von vielen Werken die zurzeit unter dem Titel „#schöneneuewelt“ in der Galerie Artlantis zu sehen sind.Foto: Galerie Artlantis
