SPD Gonzenheim verabschiedet Kandidatenliste und Programm

Bad Homburg (hw). Die Gonzenheimer SPD fühlt sich gut aufgestellt. Gut vier Monate vor der Kommunalwahl im März nächsten Jahres haben die Genossen in einer gut besuchten Mitgliederversammlung ihre Kandidaten gekürt und ihr Programm für Gonzenheim verabschiedet. „Die SPD war und ist die aktivste Kraft im Ortsbeirat. Wir greifen die meisten Themen auf, stellen die meisten Anträge und setzen am meisten um“, verkündet der Gonzenheimer SPD-Vorsitzende Waldemar Schütze selbstbewusst. „Unsere Liste ist ein überzeugendes Angebot an die Wähler. Ich bin froh, dass unser früherer OB-Kandidat und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament, Dr. Thomas Kreuder, wieder bereit ist, für den Ortsbeirat zu kandidieren“, erklärte Schütze stolz. Dem Listenführer Kreuder folgen jeweils drei Frauen und Männer: Karin Horn-Albishausen, Helga Burck, Horst Klemke, Ursula Matthiessen-Kreuder, Lorenz Nissen und der Stellvertretende Ortsvorsteher Peter Schmidt.

In einem politischen Referat umriss Dr. Thomas Kreuder die Rahmenbedingungen zur Kommunalwahl und die zentralen sozialdemokratischen Themen für Bad Homburg und Gonzenheim. „Wir brauchen hier mehr und vor allem bezahlbare Wohnungen für das Personal von Kindergärten und Pflegeeinrichtungen, für Feuerwehr und die vielen anderen, die den Laden am Laufenden halten“, so Kreuder. „Und um das Landesgesetz gegen spekulativen Leerstand von Wohnraum, für unsere SPD-Landtagsabgeordnete Elke Barth so erfolgreich gekämpft hat, umsetzen zu können, brauchen wir eine entsprechende Verordnung in Bad Homburg, die es nur mit einer starken SPD im Stadtparlament geben wird. Dafür kämpfen wir!“ Kreuder erinnerte an die Ergebnisse der SPD im Ortsbeirat und hob beispielhaft die Unterstände der Bushaltestelle X27 am Kreiskrankenhaus und am Landratsamt hervor. Er lobte den Stellvertretenden Ortsvorsteher Peter Schmidt für sein beharrliches Wirken für Gonzenheim und sagte: „Ohne Peter und sein Engagement gäbe es die Neugestaltung des Gunoplatzes und die Gestaltung und Benennung des Qurinplatzes mit Gedenkplakette so nicht.“ Die SPD bleibe nicht stehen und setze sich weiterhin für Verbesserungen für die Menschen in Gonzenheim ein. So nannte Kreuder als nächste Schwerpunkte den Hochwasserschutz und die Information der Gonzenheimer Bevölkerung über Hochwassergefahren bei Starkregenereignissen. Beim U-Bahnbau müsse, so Kreuder, die Belastung der Anwohner so gering wie möglich gehalten, der Lärmschutz und eine sichere Umleitung und Verkehrsführung garantiert werden. Der Sozialdemokrat plädierte zudem für die Einrichtung einer Postfiliale, um Postdienstleistungen (Einschreiben, Paketdienste, Briefmarken und andere) in Gonzenheim direkt anzubieten. „Als Vorsitzender des Mobilitätsausschusses ist mir Verkehr ein besonderes Anliegen. Deswegen will ich dafür sorgen, dass Gonzenheim verkehrssicherer wird“, erklärte Kreuder. Er nannte als Forderungen, die Gefahrenstelle am Ortsausgang Gonzenheim an der Friedrichsdorfer Straße zu beseitigen und einen gefahrlosen Übergang für Fußgänger und Radfahrer einzurichten, einen sicheren Fußgängerüberweg in der Qurinstrasse / Höhe Rewe-Markt zu schaffen und die Tempo-30-Regelung auf der Frankfurter Landstrasse über Ober-Eschbach hinaus zu verlängern. „Im Bereich des Gunzoplatzes brauchen wir einen Hinweis auf Kinder, damit niemand spielende Kinder übersieht“, mahnte der Sozialdemokrat. Die SPD erinnert zudem an das ungelöste Problem des hohen Kalkgehalts im Gonzenheimer Trinkwasser und fordert, geeignete Maßnahmen zu dessen Reduzierung.

Schließlich ließe sich die Freizeit- und Aufenthaltsqualität in den beliebten Erholungsbereichen der Gonzenheimer Gemarkung steigern, indem insbesondere „Outdoor-Trainigsgeräte“ entlang des Möhrenbachs installiert werden sowie eine Blüh- und Insektenwiese angelegt und das marode Parkdeck am Seedammbad renoviert wird. „Die SPD ist die Gonzenheim-Partei. Wir sind nah dran. Unsere Ideen machen Gonzenheim noch lebens- und liebenswerter.



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