Bad Homburg (hw) – Unternehmen miteinander ins Gespräch bringen, Talente vernetzen und neue Impulse für den Wirtschaftsstandort schaffen: Mit der „Überstunde Bad Homburg“ bringt die Wirtschaftsförderung der Stadt gemeinsam mit den Machern der bundesweit etablierten Netzwerkplattform ein neues Afterwork-Format nach Bad Homburg. Die erste „Überstunde“ findet am Dienstag, 10. November, von 18.05 Uhr an im Speicher im Kulturbahnhof statt.
Hinter der Veranstaltungsreihe steht eine weitergehende Idee: Schritt für Schritt soll eine lebendige Business Community für Bad Homburg entstehen, die Unternehmen, Fach- und Nachwuchskräfte sowie Menschen aus unterschiedlichen Branchen und Karrierestufen miteinander verbindet. Vier Veranstaltungen pro Jahr an wechselnden Orten sollen dafür regelmäßig Raum für persönliche Begegnungen, neue Kontakte und Kooperationen schaffen.
„Bad Homburg verfügt über starke Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte und Talente sowie viel Wissen und Erfahrung. Mit der ,Überstunde‘ möchten wir diese Potenziale noch stärker miteinander verbinden“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. „Gerade im Wettbewerb um Fachkräfte kommt es nicht nur auf gute Rahmenbedingungen an. Entscheidend ist auch, ob Menschen sich an einem Standort wohlfühlen, Kontakte aufbauen und sich mit ihm identifizieren. Genau dafür schaffen wir mit der neuen Business Community zusätzliche Möglichkeiten.“
Persönliche Begegnung
Die „Überstunde“ ist bewusst als niedrigschwelliges Afterwork-Format angelegt. Im Mittelpunkt stehen nicht Vorträge oder formelle Unternehmenspräsentationen, sondern persönliche Gespräche und das branchenübergreifende Kennenlernen. Das Prinzip lautet: Afterwork statt Konferenz, Begegnung statt Frontalvortrag und Community statt Einzelveranstaltung.
Für Unternehmen ergeben sich daraus unterschiedliche Möglichkeiten: Sie können neue Kontakte zu Fach- und Nachwuchskräften knüpfen, ihre Arbeitgebermarke persönlich erlebbar machen und sich mit anderen Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern vernetzen. Für neue Mitarbeitende kann die Community zugleich das Ankommen am Standort erleichtern und beim Aufbau eines beruflichen und persönlichen Netzwerks unterstützen.
„Eine attraktive Wirtschaftsregion lebt nicht allein von Unternehmen, Gebäuden und Infrastruktur, sondern vor allem von den Menschen, die dort arbeiten, Ideen entwickeln und miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Dong-Mi Park-Shin, Leiterin der Wirtschaftsförderung. „Wir verstehen unsere Rolle dabei als Impulsgeberin: Wir bringen Akteure zusammen und schaffen zunächst den Rahmen. Langfristig soll daraus eine Community entstehen, die von den Unternehmen und Menschen am Standort mitgetragen und weiterentwickelt wird.“
Netzwerk soll wachsen
Die Wirtschaftsförderung übernimmt damit die Rolle der Initiatorin und Katalysatorin. Ziel ist ausdrücklich nicht, dauerhaft alleinige Veranstalterin zu sein. Vielmehr soll aus den ersten Begegnungen ein Netzwerk wachsen, das sich zunehmend aus der Wirtschaft heraus entwickelt und perspektivisch auch als Plattform für weitere Aktivitäten in den Bereichen Fachkräftesicherung, Recruiting, Wissenstransfer und Standortmarketing dienen kann.
Wirtschafts- und Lebensstandort
Auch die wechselnden Veranstaltungsorte sind Teil des Konzepts. Sie sollen unterschiedliche Seiten Bad Homburgs sichtbar machen und zugleich Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungswirtschaft einbeziehen. Damit verbindet die Initiative Vernetzung mit lokaler Wertschöpfung und Standortmarketing.
Über die bundesweit etablierte „Überstunde“-Plattform erhält die Bad Homburger Community zudem eine Reichweite über die Stadtgrenzen hinaus. Die Initiative soll so dazu beitragen, Bad Homburg als attraktiven Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort innerhalb der Rhein-Main-Region und darüber hinaus sichtbar zu machen.
Unternehmen können die „Überstunde“ Bad Homburg zudem als Support- oder Premium-Partner begleiten und damit den Aufbau der neuen Business Community unterstützen. Die Partnerschaften beziehen sich auf die vier jährlichen Veranstaltungen sowie die begleitende Netzwerk- und Kommunikationsplattform. Der Jahresbeitrag beträgt 1.500 Euro netto für Support-Partner und 3.000 Euro netto für Premium-Partner.
Die erste „Überstunde“ Bad Homburg beginnt am Dienstag, 10. November, von 18.05 Uhr an im Speicher im Kulturbahnhof. Auch Oberbürgermeister Alexander Hetjes wird zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe dabei sein. Die „Überstunde“ richtet sich an Berufstätige, Unternehmen, Fach- und Nachwuchskräfte sowie Menschen, die ihr berufliches Netzwerk in Bad Homburg und der Region erweitern möchten.
Der Teilnahmebeitrag beinhaltet einen Welcome-Drink – wahlweise mit oder ohne Alkohol. Damit soll bewusst ein professionelles, zugleich aber niedrigschwelliges Netzwerkformat geschaffen werden. Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst hohe Zahl an Anmeldungen, sondern eine verbindliche Teilnahme und die Qualität der entstehenden Kontakte. Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter: https://ueberstunde.com/bad-homburg.
