Bad Homburg (hw) – Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Die Homburger-Horex-Freunde luden zum zweiten Mal Motorräder der Vergangenheit nach Bad Homburg-Ober-Erlenbach ein. Die Einladung wurde von einigen hundert Oldtimerinteressierten wahrgenommen, bereits am frühen Morgen konnte man das unüberhörbare Knattern der alten Schätzchen rund um die Erlenbachhalle hören.
Die Homburger-Horex-Freunde – ein loser Zusammenschluss von Oldtimer-Enthusiasten, die den Namen Horex und alle anderen Motorradmarken der Vergangenheit in Bad Homburg lebendig halten möchten – boten den Interessierten nicht nur eine Plattform für interessante Gespräche, Treffen alter Freunde und neue Bekanntschaften, sondern vor allem eine beachtliche Ansammlung von Oldtimern auf zwei und auf drei Rädern.
Es gab auch eine interessante Ausstellung von VFV (VeteranenFahrzeugVerband)-Motorrädern. So konnten die Besucher Motorräder aus der Kaiserzeit bis in die Neuzeit bewundern, unter anderem eine Adler von 1904, eine Horex-Columbus T50, Baujahr 1925, eine Horex SB 35 Rennsport, Bajahr 1939 und eine Yamaha XS400 Cup-Maschine aus dem Jahr 1980. Die beiden Letzteren werden heute noch aktiv bei der DHM (Deutsche Historische Meisterschaft des VFV) im Rennsport bewegt. Axel Butterweck, einer der Homburger-Horex-Freunde und 2. Vorsitzender des MSC Bad Homburg, fährt mit der Horex SB35 Rennsport in der Klasse E (Vintage/Post Vintage, 1920-1949) um die deutsche historische Meisterschaft des VFV, die er im vergangenen Jahr gewinnen konnte.
Die Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung kamen zum größten Teil ebenfalls mit sehenswerten Modellen. Natürlich überwog die Heimatmarke Horex, aber auch Zündapp, Adler, Triumph, BMW, Kreidler, Royal Endfield, Yamaha, Honda mit oder ohne Beiwagen aus den 50ern, 60ern und der Neuzeit und vieles mehr konnte bestaunt werden und die Besitzer gaben bereitwillig Antwort auf Fragen.
Der Verein „MSC Winkelmesser“ aus Frankfurt, der sich als Interessenvertretung der Motorradfahrer im Rhein-Main-Gebiet sieht und sich vor allem für die Sicherheit auf zwei und auf drei Rädern stark macht, war mit einem Stand vertreten.
Vervollständigt wurde das Treffen durch den Stand des Horex-Fuchs, alias Saskia Kothe, die Anfang des Jahres den HOREX-Kulturverein ins Leben gerufen hat und hierfür Mitglieder warb und einen Photopoint, an dem sich die Fahrer mit ihren Maschinen professionell ablichten lassen konnten.
Das Wetter spielte wieder mit und die Gastronomie der Erlenbachhalle „Alte Kelterei“ sorgte für Erfrischungen und Speisen. Nachmittags konnten sich die Besucher an dem großen Kuchenbuffet bedienen. Als Gäste konnten die Homburger-Horex-Freunde den Vorsitzenden des Hochtaunuskreises, Renzo Sechi, begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, mit seiner BMW vorfuhr und ein kleines Grußwort an die Besucher richtete, außerdem konnte der Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes am Nachmittag begrüßt werden.
In der Hoffnung, auch im nächsten Jahr diese Veranstaltung wieder auf dem Vorplatz der Erlenbachhalle durchführen zu können, verabschiedeten sich die Homburger-Horex-Freunde von ihren Gästen und freuen sich auf weitere Treffen.

