Ausstellung „Licht – Bild – Welten“ in der Galerie Artlantis

Auf ewig und doch vergänglich: Olaf Jahnke spielt mit Gegensätzen.

Fotos: Kunstverein Artlantis

Bad Homburg (hw). In der gemeinsamen Ausstellung „Licht – Bild – Welten“ öffnen die beiden Lichtbildkünstler Olaf Jahnke und Stephan Kühne mit ihren Arbeiten neue Perspektiven und Horizonte. Auf sehr unterschiedliche Weise entführen sie die Betrachtenden in neue Räume und Welten.

Mit seiner Werkserie „Mitwelt“ verbindet Olaf Jahnke die zweidimensionale Ebene der Fotografie mit dem dreidimensionalen Raum, indem er zwei transparente Bilder hintereinander montiert, die von rostigen Stahlstangen gehalten und ihrerseits in rotem Sandstein verankert sind. Die Fotografie steht dabei für das Bewahren eines Moments, während der rostige Stahl und der erodierende Sandstein für die Vergänglichkeit des scheinbar Beständigen stehen.

Stephan Kühne arbeitet in seinen Bildern viel mit dem Spiel Ebene, Struktur und Raum. Er fotografiert vor allem in Schwarz-Weiß. Mittels verschiedener Aufnahmetechniken erweitert und durchbricht er den zweidimensionalen Raum der Fotografie. Er nutzt Licht und Schatten, um grafisch anmutende Strukturen zu schaffen oder fügt den Flächen weitere Dimensionen hinzu. Seine Bilder überraschen, irritieren und erschließen sich den Betrachtenden oftmals erst beim zweiten oder dritten Blick.

Gemeinsam sind Olaf Jahnke und Stephan Kühne die Begeisterung für die künstlerische Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und die kreative Lust am Überwinden von gängigen Grenzen und Genres.

Die Ausstellung in der Galerie Artlantis (Tannenwaldwaldweg 6 in Bad-Homburg-Dornholzhausen) geht vom 13. Juni bis einschließlich zum 5. Juli, immer von mittwochs bis samstags, von 15 bis 18 Uhr; sonntags von 12 bis 18 Uhr. Das Eröffnungsfest ist am Freitag, 12 Juni ab 20 Uhr – mit einführenden Worten von Rundfunkmoderator Michael Heinz, anschließend darf man sich auf Jazzmusik freuen!

Kunst und Musik

Das Jazz Duo „Cold Chicken“, Dirk Lehm-kuhl am Piano und Ron Faust am Saxofon, spielt lässigen Soul-Jazz von Eddie Harris, Herbie Hancock, Pee Wee Ellis und Horace Silver. Ende der 80er Jahre gehörten sie bereits zu einer vielversprechenden, aber erfolglosen Frankfurter Funkband. Die Wege gingen auseinander. Nach über 30 Jahren, vielen musikalischen Projekten und einer spontanen Wiedersehensprobe entdeckten sie ihr gemeinsames Faible und ihren Spaß am Jazzgroove der 60er und 70er Jahre. „Cold Chicken“ – der geflügelte Name des Duos setzt sich aus zwei unverzichtbaren Titeln dieses Genres zusammen („Cold Duck Time“ und „The Chicken“) und ist eine Referenz an diese Spielart des Jazz und an ihre spielprägenden Musiker.

Im Programm sind unter anderem „Lovely Day“ (Bill Withers), „Pick Up The Pieces“ (Average White Band), „Mustang Sally“ (Wilson Pickett) oder „Just The Two Of Us“ (Grover Washington Jr.).

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