Altenhain (bs/eh) – Die Gründerin der Spatzenscheune, Anne Booth, eröffnete das Sommerfest mit herzlichen Worten und stellte das Führungsteam des Vereins Spatzenscheune vor.
Birgit Zuccaro begrüßte als 1. Vorsitzende des Vereins ebenfalls alle sehr herzlich zum Sommerfest und Hofturnier. „Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, das uns vor allem wieder gezeigt hat, wie stark und verlässlich unser Team und unsere Gemeinschaft sind“, so Zuccaro. Ein Dank ging an dieser Stelle auch an alle Unterstützer in Form von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen – egal, ob eines der Therapieponys in der Tierklinik behandelt musste, ein weiteres Therapiepferd benötigt wurde oder Reiterinnen und Reiter einen Förderantrag stellten: Stets stand schnelle und unkomplizierte Hilfe bereit.
Neues Unterstützerkonzept
Als gemeinnütziger Verein ist die Spatzenscheune nach wie vor auf Spenden angewiesen, und der Verein hat sich in diesem Zusammenhang ein neues Konzept überlegt. Dieses ermöglicht es, auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten langfristiger planen zu können und bietet allen, die sich gern mit einer Spende sozial engagieren möchten, auf Wunsch Austausch und Vernetzung mit Gleichgesinnten.
Ganz konkret heißt das, dass der Verein jenen, denen gesellschaftliches Engagement und gelebte Menschlichkeit am Herzen liegen, anbietet, Mitglied in dem „Unterstützerkreis der Spatzenscheune – Gemeinsam Zukunft schenken“ zu werden. Wer daran Interesse hatte, konnte sich die bereitliegenden Informationen am Nachmittag gleich mitnehmen.
Schlagkräftiges Team
Alexandra Klüter, 2. Vorsitzende des Vereins, freute sich über den tollen Zusammenhalt, denn für die Durchführung des Sommerfestes bedarf es eines schlagkräftigen Teams. „Allen unseren Helfern, die im Vorfeld und heute kräftig mit anpacken, möchte ich ganz ganz herzlich danken“ – allen, die beim Auf- und Abbau halfen, die einen Stand betreuten, die fleißig die vielen Würstchen grillten, Kuchen gebacken haben und für erfrischende Getränke sorgten (dieses Jahr sogar Äppler aus Äpfeln der Spatzenscheune), die Gäste mit ihrer Musik erfreuten und nicht zu vergessen die tolle Kinderanimation sowie die engagierten Jugendlichen, die das Glücksrad und Kinderschminken übernommen hatten.
Lang erwartet: das Hofturnier!
Das Hofturnier war sicher einer der schönsten Höhepunkte des Sommerfestes. Nach der Begrüßung und offiziellen Eröffnung startete zunächst die Prüfung „Fun Trail“, bei der insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei waren. Bei einem Fun Trail absolvieren Pferd und Reiterin oder Reiter gemeinsam einen kleinen Geschicklichkeitsparcours mit verschiedenen Aufgaben. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit, sondern vor allem um Vertrauen, Konzentration, Koordination und das gute Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd.
Im Anschluss an die Pause folgte die zweite Prüfung in der Führzügelklasse mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Führzügelklasse ist besonders für jüngere oder noch unerfahrene Reiterinnen und Reiter geeignet: Das Pferd oder Pony wird dabei von einer Begleitperson geführt, während das Kind im Sattel erste Aufgaben zeigt. So können auch Anfängerinnen und Anfänger in einem geschützten Rahmen Turnierluft schnuppern und mit viel Stolz zeigen, was sie bereits gelernt haben.
Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude, Konzentration und Begeisterung alle Beteiligten dabei waren – und wie aufmerksam die Pferde und Ponys ihre kleinen und großen Reiterinnen und Reiter begleitet haben. Nach den Prüfungen klang der Tag in gemütlicher Atmosphäre mit Musik, Kuchen, herzhaften Speisen und Getränken aus. Gerade dieses Miteinander aus Hofturnier, Begegnung, Familien, Gästen, Helferinnen und Helfern sowie mit dem gesamten Team der Spatzenscheune hat das Sommerfest für alle Teilnehmenden zu einem sehr besonderen Tag gemacht.
Spatzen-Schoppen
Am Stand von Titus Hientzsch gab es zudem selbstgekelterten Apfelwein aus Äpfeln von den Weiden der Spatzenscheune. Rund 350 Liter hat der Hobby-Apfelweinkelterer gekeltert. Rund eine halbe Tonne Äpfel hat er mit Familie und Freunden von den knapp 150 Obstbäumen der Spatzenscheune geerntet .
Sandra Liebisch und Matthias Rahmann schmeckte der Spatzen-Schoppen sehr gut: „Sehr lecker“, fand Sandra, und Matthias ergänzte: „Sehr gut zu trinken!“
Für die musikalische Umrahmung sorgten mit jeder Menge bekannter Hits und Schlager Alfred aus Frankfurt am Akkordeon und Jürgen aus Eschborn am Keyboard.
Neben Swing- und Jazz-Titeln wie „All of me“ erklangen auch „Hey Jude“ von den Beatles und „Girl of Ipanema“.





