Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

Die Sieger Mette Selina Plötz, Finn Brunnermeier, Linna Kellermann und Julia Sophie Türck (v.l.) zeigen stolz ihre Urkunden. Foto: Thomas Rau

Bad Homburg / Friedrichsdorf / Königstein (how) – Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler sind bei der Siegerehrung des Wettbewerbs „Bester Praktikumsbericht“ von dem Arbeitskreis Schulewirtschaft Rhein-Main-Taunus und dem Arbeitgeberverband Hessenmetall Rhein-Main-Taunus ausgezeichnet worden. Fünf Jugendliche aus dem Hochtaunuskreis befinden sich unter den Preisträgern. Julia Sophie Türck von der Maria-Ward-Schule in Bad Homburg gewann den dritten Platz in der Kategorie Realschule. Die Schülerin hatte ihr Praktikum auf dem Islandpferdegestüt Hirtenhof in Wehrheim absolviert. Linna Kellermann von der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf erreichte den dritten Platz in der Kategorie Gymnasium. Die Neuntklässlerin hatte ihr Praktikum im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach gemacht.

Gleich drei Preise gingen an Schüler der Bischof-Neumann-Schule in Königstein im Taunus. Finn Brunnermeier errang bei den gymnasialen Oberstufen mit seinem Bericht über den Schlockerhof in Hattersheim den ersten Platz. Seine Mitschüler Mette Selina Plötz und Balthasar Johann Schwaner teilen sich den dritten Platz. Sie sammelten Erfahrungen in der Ponyreitschule Zuber in Kronberg im Taunus und im Evangelischen Pfarramt Königstein.

Die siegreichen Schüler erhielten Urkunden und Geldpreise für ihre herausragenden Praktikumsberichte. Für den Wettbewerb waren beim Arbeitskreis Schulewirtschaft Rhein-Main-Taunus rund 70 Berichte aus dem Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Frankfurt eingegangen.

Claudia Reichenbach, Sprecherin von Schulewirtschaft Rhein-Main-Taunus, sagte: „Das Praktikum ist in den meisten Fällen immer noch der erste echte Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit der Arbeitswelt. Es ist ein wichtiger Richtungsweiser für den weiteren Lebensweg der Jugendlichen. Praktika ermöglichen neue und wertvolle Erfahrungen außerhalb der Schule.“

„Motivation, Leistungswille und Selbstreflexion sind Fähigkeiten, die von den Siegern beim Verfassen ihrer Praktikumsberichte eindeutig bewiesen wurden. Gerade in der Berufswelt ist ein solches Engagement von Vorteil und wird gewiss gern gesehen“, ergänzte Gerhard Glas, Sprecher von Schulewirtschaft Rhein-Main-Taunus.

Pro Kategorie durften bei dem Wettbewerb die besten drei Berichte einer Schule eingereicht werden. Eine Jury aus Vertretern von Schulen und Betrieben hatte die Sieger ermittelt. Dabei wurden die Praktikumsmappen nach Gestaltung, Inhalt, Umfang und Kreativität bewertet. Die besten Berichte aus der Region gehen nun weiter zur Hessenjury. Nach den Sommerferien wird geschaut, welche Praktikumsberichte landesweit am besten abgeschnitten haben.

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