Afrika im Taunus – Elefantenherde im Opel-Zoo: Tierbeobachtungen und Sommerferienprogramm

Afrikanische Elefanten: Kaja, Neco, Lilak, Kariba (v.l.)Foto:Archiv Opel-Zoo

Kronberg (kez) – Im Opel-Zoo gibt es nun viele Jungtiere zu sehen – allen voran natürlich Publikumsliebling „Kaja“, das am 27. Mai 2025 geborene Elefantenkalb. Es ist mit seiner Herde regelmäßig auf der großen Elefanten-Außenanlage zu beobachten und man kann sich gar nicht daran satt sehen, wie sich die nun 14 Monate alte „Kaja“ und ihre Artgenossen in der Schlammsuhle wälzen und mit dem Rüssel den Sand über sich verteilen, dass es nur so staubt. Sie schützen ihre unbehaarte Haut mit dieser „Panade“ vor zu starker Sonnenbestrahlung und auch vor Ungeziefer, das sie quälen könnte.

Auch die Beobachtung der beiden Jüngsten, dem fünfjährigen „Neco“ und eben „Kaja“, wie sie ihre Kräfte miteinander messen, ist immer wieder faszinierend. Da kommt es häufig vor, dass die beiden hintereinander durch das Gehege toben, mit lautem Trompeten rangeln oder auch mal im Eifer des Gefechtes zu Boden gehen. Dabei sind sie stets unter den wachsamen Augen der erwachsenen Kühe, zu denen sich auch von Zeit zu Zeit der Bulle Tamo (und Vater von „Kaja“) hinzugesellt.

Eine besondere Freude ist es „Tamo“ dabei zu beobachten, wie er sich in seinem Badebecken ganz offensichtlich vergnüglich abkühlt, dabei immer wieder untertaucht und die Rüsselspitze als erstes wieder an der Wasseroberfläche zum Vorschein kommt. Die Besucher sind bei diesen Beobachtungen am Elefantensteg selbst im Schatten alter, hoher Bäume und so lässt sich ein Zoobesuch auch bei hohen sommerlichen Temperaturen gut bewältigen.

Neben den Tierbeobachtungen lockt auch das umfangreiche Programm in den hessischen Sommerferien, an dem die Zoobesucher kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und ohne Voranmeldung teilnehmen können:

Jeden Dienstag finden um 11 Uhr Ferienführungen zu verschiedenen Themen statt, die an der Bronzestatue des Zoogründers mit dem kleinen Elefanten hinter dem Haupteingang starten. Mittwochs und donnerstags von 10 bis 13 Uhr bieten die Zoopädagogen dann in der Zooschule verschiedene Aktionen unter dem Motto „Mitmachen, erforschen, erleben“ an.

Besonders beliebt sind die Tierpfleger-Gespräche, bei denen die Tierpfleger jeden Tag eine andere Tierart vorstellen, Anekdoten über ihre Schützlinge erzählen und dabei gerne Besucherfragen beantworten: Montags startet jeweils um 14 Uhr das kommentierte Elefantentraining, das die Besucher von Holzsteg am Bullengehege aus mitverfolgen können. Dienstags, 14 Uhr gibt es – ausgehend vom Treffpunkt bei den Berberaffen – Interessantes über Erdmännchen, Hyänen oder Gibbons zu erfahren. Am Mittwoch um 14 Uhr werden dann Gepard, Nasenbär oder Roter Panda vorgestellt. Treffpunkt ist dabei der Unterstand der Geparde. Am Donnerstag startet das Tierpfleger-Gespräch um 14 Uhr vom Waldkiosk aus und Luchs, Nandu oder Schnee-Eule stehen im Blickpunkt. Die Dromedare sind am Freitag dran: Auch hier ist um 14 Uhr Beginn und zwar an der Kamelwiese. Und wer etwas über die Brillenpinguine erfahren möchte, kann sich täglich um 16 Uhr an der Brillenpinguin-Anlage einfinden.

Schließlich findet am Samstag, dem 25. Juli um 15 Uhr noch eine Öffentliche Führung mit dem Thema “Tierisch clever – wie lernen Tiere?“ statt.

Last but not least bieten die Zoopädagogen in den Hessischen Sommerferien drei Mal täglich Führungen in die Madagaskar-Voliere zu den Kattas und Roten Varis mit ihren beiden Jungtieren an und zwar um 12, um 14 und um 16 Uhr. Diese Führungen müssen allerdings zuvor online unter opel-zoo.de für einen Obolus von 3 Euro pro Person gebucht werden, der Artenschutzprojekten zugutekommt, die vom Opel-Zoo unterstützt werden.



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