SPD-Kandidatenliste für den Kreistag:Neun Bad Sodener stellen sich zur Wahl

Philipp Neuhaus, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreis, ist Spitzenkandidat bei der Kreistagswahl, die am 15. März 2026 gleichzeitig mit der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung stattfindet. Gerd Elzenheimer und Martina Helmerich kandidieren auf der Kreistagsliste für Bad Soden. Foto: Moritz Löw, SPD

Bad Soden (bs) – Am Samstag hat die SPD Main-Taunus auf dem Parteitag in Hofheim die Kandidatinnen und Kandidaten sowie das Programm für die Kommunalwahl am 15. März 2026 beschlossen. Auf der Kandidatenliste sind neun SPD-Vertreterinnen und Vertreter aus Bad Soden: Martina Helmerich, Gerd Elzenheimer, Doris Rexer, Friederike Wiertulla, Laura Kamisli, Manfred K. Burkart, Jan Willemsen, Martin Krapf und Michael Diehl.

Gerd Elzenheimer ist seit 2016 Mitglied des Kreistags und Vorsitzender des Ausschusses Gesundheit, Soziales und Integration. Helmerich ist seit 2022 Mitglied des Kreistags und vertritt die SPD im Ausschuss für Bauen, Planen, Verkehr, Umwelt und Energie. Mit dem Ergebnis von 100 Prozent der über 80 Delegierten wurde dabei der aktuelle Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Philipp Neuhaus aus Hattersheim, zum Spitzenkandidaten auf Platz 1 gewählt.

Für eine weiterführende Schule in Bad Soden

„Mit der Kandidatenliste und einem ambitionierten Programm sind wir gut aufgestellt, um Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Wahlangebot zu machen“, sagte Kandidatin Martina Helmerich, die in Bad Soden SPD-Fraktionsvorsitzende ist. „Wir wollen die Interessen unserer Stadt auf Kreisebene bestmöglich vertreten. Dazu gehört der Erhalt einer umfassenden Gesundheitsversorgung in unserem Krankenhaus. Außerdem setzen wir uns im Hinblick auf gestiegene Schülerzahlen im Kreis für eine weiterführende Schule in Bad Soden ein. Das wäre ein echter Gewinn für die Familien, deren Kinder ab der fünften Klasse zum Teil weite Wege zurücklegen müssen.“ Notwendig ist eine Verbesserung des gesamten Schulumfelds aller Schulen im Main-Taunus-Kreis. Dazu gehören gutes Schulessen, die Ausstattung mit digitalen Endgeräten unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und saubere Schultoiletten.

Neuer Schwung für den sozialen Wohnungsbau

Der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Köppler aus Hofheim stellte weitere Punkte des Wahlprogramms vor. Es beinhaltet ein klares Bekenntnis zu den sozialen Angeboten im Kreis wie Schulsozialarbeit und Unterstützung der Tafeln. Die SPD will den Wohnungsbau für bezahlbaren Wohnraum stärken. Die SPD setzt sich auf Kreisebene ein für Beschleunigung und Digitalisierung von Verfahren etwa bei Bauanträgen sowie für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Kreises und die Nutzung erneuerbarer Energien bei Kreisgebäuden.

Zudem steht die SPD für die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer und weitere Stärkung des ÖPNV. Teilhabe aller Gruppen, Inklusion, Gleichberechtigung und Schutz von Frauen vor Gewalt sind zentrale Punkte des Programms.



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