Eine musikalisch-literarische Reise ins New York der Mascha Kaléko.
Neuenhain (bs) – Mascha Kaléko beschreibt als Neu-New-Yorkerin und scharfe Beobachterin in Gedichten und Prosa das bunte Leben in der Weltstadt, insbesondere an der Lower Eastside und in Greenwich Village, wo sie rund 20 Jahre lang ein Zuhause fern der alten Heimat fand.
Menschen aus vielen Ländern prägten damals das kulturelle Leben der Stadt. Sie zeigten einen starken Überlebenswillen und große Lebensfreude, trugen aber gleichzeitig eine große Melancholie und die Spuren des täglichen Kampfs um den Neubeginn in sich - ein Leben zwischen Erinnerung an das Heimatland und den Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft.
Am Dienstag, den 28. April, um 16 Uhr betten Christina Eretier (Gesang und Wort) und Nicolai Muck (Gitarre) Mascha Kalékos Texte einfühlsam in eine Rahmenhandlung ein und präsentieren „vielstimmig“ Lieder in fünf verschiedenen Sprachen, darunter Jiddisch, Portugiesisch und Roma, sowie unvergessliche Melodien von Musikern und Komponisten wie Leonard Cohen, Peter Kreuder, Friedrich Hollaender u. a.
Der Eintritt kostet 10 Euro.