Das Wiesenbad als Modellprojekt

Eschborn (ew). Unter dem Motto „Zukunft vor Ort gestalten: Kommunen zwischen Klimaschutz und Finanzdruck“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Bundes- und EU-Politik im Europäischen Haus in Berlin, um sich über die Chancen und Herausforderungen kommunalen Klimahandelns auszutauschen. Die Stadt Eschborn, die seit 1993 dem Klimabündnis angehört, war auf der Klimabündnis-Konferenz mit zwei Teilnehmerinnen vertreten: Nachhaltigkeits-Referentin Alexandra Weiler und Energiemanagerin Carolin Müller nahmen an der Konferenz teil.

Die finanzielle Lage vieler Kommunen und Gemeinden ist angespannt: Stagnierende Steuereinnahmen sowie steigende Kosten drücken die Haushalte, wodurch Aufgaben wie Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zunehmend unter Druck stehen. Vor diesem Hintergrund bot die Klimabündnis-Konferenz einen Raum für Austausch und Vernetzung.

Im Zentrum der Veranstaltung standen Diskussionsrunden, Vorträge und Workshops, die aufzeigten, wie lokale Akteure trotz begrenzter Mittel den Klimaschutz vorantreiben können. So wurde in der Podiumsdiskussion unter anderem darüber diskutiert, welche politischen Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote Kommunen benötigen.

Am Nachmittag moderierte Alexandra Weiler einen Austausch zum Thema „Wärmeplanung umsetzten“. Das Pilotprojekt Wiesenbad, welches zukünftig mit Abwärme aus einem Rechenzentrum beheizt werden soll, bot die Basis für einen regen Austausch. Weitere Workshops widmeten sich zentralen Fragen der lokalen Klimaanpassung, der Planungssicherheit sowie der sozialen Gerechtigkeit im privaten Gebäudebestand.

Carolin Müller (links) und Alexandra Weiler bei der Konferenz des Klimabündnisses in Berlin.Foto: Stadt Eschborn



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