Unbedingt zu St. Martin

Friedrichsdorf (fw). Mit der dunklen Jahreszeit geraten viele katholische Feste und Bräuche in den Blick und werden gefeiert, auch von Menschen, die nicht besonders „fromm“ und erst recht nicht katholisch sind. St. Martinszüge mit Laternen und großen Feuern sind allen ein vertrauter Anblick, manchmal taucht sogar ein „echtes“ Pferd mit Reiter auf. Ohne zu zögern haben die Menschen zugepackt, deren Feste derzeit begangen werden, Menschen, die heute „Heilig“ genannt werden. Martin, der römische Offizier, Elisabeth, die ungarische Prinzessin, Nikolaus, der Bischof. Sie alle haben in ihrem Leben den Nächsten in verschiedener Weise und zu verschiedenen Zeiten gesehen und reagiert. Sie waren „barmherzige Samariter“, als es Not tat. Deshalb werden diese großen Feste jedes Jahr wieder gefeiert, um auf „Nächstenliebe“ aufmerksam zu machen und derer zu gedenken, die ein gutes Herz hatten. Vielleicht in-spiriert das den einen oder anderen in diesen Zeiten. Zu St. Martin ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen, damit die Welt ein wenig heller wird. Die Termine in Friedrichsdorf lauten wie folgt: Sonntag, 9. November, 17 Uhr, Treffpunkt Parkplatz bei der Hardtwaldschule um 17 Uhr, Umzug durch das Bottigtal zur Kirche St. Bonifatius, Ostpreußenstr. 33 a. Anschließend Feier am Martinsfeuer. Dienstag, 11. November, 17 Uhr, Kirche St. Josef, Köppern, Dürerweg 1, Umzug und Feier am Martinsfeuer.



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