Geschichten und Anekdoten aus dem Leben der Homburger Prinzenbrüder

Landgraf Friedrich V. mit seinen sechs Söhnen: Die Homburger Prinzen prägten die Geschichte des Hauses Hessen-Homburg – und hinterließen neben militärischen Erfolgen auch zahlreiche Geschichten und Anekdoten.Foto: Stadt Friedrichsdorf

Friedrichsdorf (fw) – Der Seniorenbeirat lädt zum monatlichen Gesprächskreis am Mittwoch, 2. September, um 16 Uhr in die Alte Schule Seulberg, Herrenhofstraße 1, ein. Thema im Monat September ist ein Vortrag von Alexander Kraft über die letzten fünf Landgrafen von Hessen-Homburg.

Wie kam es dazu, dass eine Dynastie, deren jüngste Generation mit sechs gesunden und gut aussehenden Prinzen gesegnet war, noch in der gleichen Generation ausstarb? Als Landgraf Friedrich V. und seine Ehefrau Karoline von Hessen-Darmstadt heirateten und elf gesunde Kinder hatten, war ein Ende des Hauses noch lange nicht absehbar. Im Gegenteil, die Erbfolge schien auf lange Zeit gesichert. Aus allen Söhnen wurden erfolgreiche Generäle und die Töchter waren lukrativ verheiratet, kein Grund also zur Sorge.

Dass fünf Brüder nacheinander Regenten wurden, da keiner überlebende männliche Nachkommen hinterließ, ist in der Geschichte genauso einzigartig wie die Tatsache, dass sie alle bis auf einen Ritter des Maria-Theresien-Ordens waren, Österreichs höchste militärische Auszeichnung zu der damaligen Zeit. Napoleon soll angesichts der für ihn unliebsamen Feststellung, dass er auf allen Schlachtfeldern Europas die Homburger Prinzen antraf, ausgesprochen haben: „Je trouve partout un Hombourg – Überall finde ich einen Homburger!“

Zahlreiche humorvolle, bekannte und auch weniger bekannte Geschichten und Anekdoten aus dem Leben der Homburger Prinzenbrüder machen sie bis heute lebendig, nahbar und auch liebenswert. In der Regionalgeschichte sind sie bis heute unvergessen.



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