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Zwischen Main und Taunus Das Jahrbuch des Kreises 2016

Kelkheim von Franzosen und englischen Soldaten besetzt – daran erinnert sich heute niemand mehr. Und doch, nach dem Ersten Weltkrieg gehörten verschiedene Orte am Taunus zu dem „Brückenkopf“ rechtsrheinisch, der sich aufgrund der Waffenstillstands-Verhandlungen in Compiègne ergab. Schnee von gestern? Vielleicht, aber es ist doch interessant in den alten Unterlagen zu blättern, wie sie hier im Jahrbuch des Kreises aufgefächert werden. Die letzten Truppen zogen 1930 ab und Ruppertshain erhielt zur Feier dieses Ereignisses einen Gedenkstein.

Interessant ist auch der Blick in die Nachbargemeinde Bad Soden in den Zeiten der napoleonischen Kriege.

Und mancher Kelkheimer, der schon mal im Eppsteiner „Pflasterschisser“ gespeist hat, wird sich fragen, woher der Name seinen Ursprung hat. Nein, die Eppsteiner haben sich nicht auf das Pflaster gehockt. Sie hatten schon eigene Abtritte mit dem berühmten Herzchen. Aber so manches wird aus der Geschichte der Nachbargemeinde offenbar und erklärt wird der Ursprung dieses eher rustikalen Namens, der sich auf das liebe Geld bezieht, auf die Maut, die damals in Eppstein von Durchreisenden erhoben wurde.

Fortgesetzt wird die Geschichte der Liederbacher Mühlen und wer etwas über die Landwirtschaft aus „damaligen Zeiten“ wissen möchte, die wird mit Hilfe der Krifteler Apfelbauern nachhaltig beschrieben.

Es sind wieder viele Themen, die in dem Jahrbuch aufgegriffen werden. Dr. Beate Matuscheck beschäftigt sich mit Skulpturen im öffentlichen Raum der Stadt Kelkheim, ein Artikel, dem viele informative Bilder beigefügt sind. Auch der „Kreisengel“, die „Blechelse“ ist dabei.

Übrigens, die erste Moschee im Kreis wurde in Flörsheim gebaut. Auch darüber ist nachzulesen.

Kurzum, das Jahrbuch bietet wieder viele Themen, sicherlich nicht nur für Heimatkundler.

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