Hoffnung auf das Rückspiel in Münster

Die B-Jugend der TSG Münster trat gut vorbereitet in Kiel gegen den THW an, um eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel in vierzehn Tagen in eigener Halle zu schaffen. Die Kieler hatten in der abgelaufenen Saison kein einziges Spiel verloren.

Die körperlich stärkeren Gegner kamen besser ins Spiel, weil Münster erneut den Start verschlief, herausgespielte Chancen inklusive Siebenmeter nicht nutzte und zu allem Überfluss unnötige Ballverluste im Angriff hatte. Nach fünf Minuten stand es somit 4:0 für Kiel und Trainer Bastian Dobhan war gezwungen, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen.

Eine Umstellung im Angriff zeigte dann auch Wirkung. Der neu ins Spiel gekommene Christian Suck konnte in der sechsten Minute aus dem Rückraum dann den ersten Treffer für Münster erzielen und auf 4:1 verkürzen. Aber auch in der Folge war es ein ähnliches Spiel wie schon gegen Pforzheim. Münster erarbeitete sich Chance um Chance, versäumte es aber, diese auch in Tore umzumünzen. Und wie zuvor baute man den Gegner durch unnötige Ballverluste zusätzlich auf.

So konnte der THW über 8:4, 10:5 und schließlich 12:6 den Pausenstand herstellen.

In der zweiten Halbzeit dann zunächst das gleiche Bild. Durch einige leichtfertige Ballverluste im Angriff konnte Kiel den Abstand über 15:8 dann in der 32. Minute beim 17:9 auf acht Tore erhöhen. Münster kämpfte und konnte das Spiel nun viel ausgeglichener gestalten.

Münster holte nun Tor um Tor auf. Julius Krämer verkürzte in der 40. Minute auf 20:15 und Amer Dzamovic und erneut Julius Krämer in der 49. Minute gar auf 25:22.

Am Ende stellte Kiel mit dem 26:22 den Endstand her, wobei die TSG in der letzten Sekunde noch einen weiteren Siebenmeter nicht verwerten konnte.

Die Mannschaft hat auch nach dem hohen Rückstand den Kopf nicht hängen lassen und sich wieder an den THW herangekämpft. Die zweite Halbzeit konnte man gegen den Bundesliganachwuchs sogar gewinnen.

Die Außen kamen diesmal nicht so zum Zuge wie zuletzt, weil der THW offensichtlich gut vorbereitet war, aber dafür übernahm diesmal der Rückraum die Verantwortung und erzielte den Großteil der Treffer.

Die vier Tore Rückstand sind angesichts der vielen vergebenen Chancen (unter anderem drei verworfene Siebenmeter) sicher im Rückspiel aufzuholen.

Das findet am 18. Mai um 18 Uhr in der Eichendorffhalle statt. Immerhin hat man in eigener Halle in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren.

Es spielten: Julius Günthör, Tom Bergen (beide Tor), Julien Sorhagen, Christian Suck (3), Filip Brühl, Felix Schäfer (5), Amer Dzamovic (2), Julius Krämer (2), Björn Heller (3/1), Joshua Löw, Christian Junkert, Samuel Durrani (7/3), Vincent Wäse, Tom Gerntke.

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