Zum Beitrag „Aus Start wird DB Regio – Übergang seit dem 1. August abgeschlossen“ (Kelkheimer Zeitung vom 7. August 2026) schreibt Jürgen Stark, Leser aus Kelkheim:
Ergänzend zu Ihrem Bericht über die DB Regio AG sollte doch ein für Hornauer Bürgerinnen und Bürger äußerst wichtiger Aspekt in Erinnerung gerufen werden: die anhaltende Lärmbelästigung durch die RB 12.
Zwar hat es hier eine Verbesserung gegeben, indem einer der beiden kurz hintereinander liegenden Bahnübergänge nordwestlich von Hornau geschlossen und die Zahl der Zugsignale entsprechend reduziert wurde. Es bleibt jedoch der zweite Bahnübergang, für den eine technische Sicherung geplant ist, so dass auch dort in Zukunft keine Signale mehr gegeben werden müssen.
Die Frage ist nur: wann? Das Planfeststellungsverfahren wurde im Mai vergangenen Jahres abgeschlossen. Also worauf noch warten? Die Hornauer wurden bisher Jahr für Jahr vertröstet und das Pfeifen oder Hupen geht weiter.
Anzumerken ist, dass die Lautstärke der Zugsignale deutlich über den Dezibel-Richtwerten für eine „unzumutbare Lärmbelästigung“ liegt, wobei einige Lokführer die vorgeschriebene Dauer des Signalgebens von zweimal drei Sekunden überschreiten und manchmal doppelt so lang auf der Hupe stehen. Hinzu kommt, dass von den Zügen erstaunlich laute Fahr-, Roll- und Schienengeräusche ausgehen. Die Lärmbelästigung geht also nach der Sicherung des zweiten Bahnübergangs nicht auf ein zumutbares Niveau zurück. Auch hier gibt es technische Möglichkeiten, um dem abzuhelfen.