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TSG hat 2018 viel vor!

Das Bild sieht ein bisschen nach „Illuminati“ aus, aber der Wimpel vor Präsident Jörg Pöschl belegt, dass es sich um den veränderten Vorstand der TSG handelt: Dieter Lezius, Walter Schäfer, Thomas Pöschl, Felix Lupp, José Carreira und „Vize“ Hans-Jürgen Metz (hintere Reihe, von links nach rechts sowie vorne) Petra Lezius, Franziska Metz und Nina Deak. Auf dem Bild fehlt Robert Glässer. Foto: TSG

Falkenstein (kw) – Die Sportler der Turn- und Sportgemeinschaft (kurz: TSG) 1882/1910 Falkenstein sind mit ihrem Vorstand zufrieden. Diesen Eindruck konnte man bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag nicht nur bei den Wahlen des Vorstandes gewinnen, die nach den Turbulenzen im vergangenen Jahr nun wieder in den eigentlich gewohnten, harmonischen Bahnen verliefen. Auch die Wortmeldungen und Grußworte, die sich im Anschluss an den Vortrag der Rechenschaftsberichte des Vorstandes und der einzelnen Abteilungen ergaben, zeugen von einer positiven Stimmung im Verein.

Die Statistik, die Vorsitzender Jörg Pöschl den 35 Anwesenden zum Besten gab, spricht hier ebenfalls eine klare Sprache: Die TSG ist mit ca. 800 Mitgliedern bereits seit vielen Jahren der mit Abstand größte Verein in den Stadtgrenzen und auch die Angebotspalette überzeugt mit einem seit jeher stabilen und attraktiven Angebot in den Sportarten Turnen, Gymnastik, Judo, Volleyball, Leichtathletik, Yoga, Parkour und Fußball. Exakt 45 Prozent aller Mitglieder sind unter 18 Jahre und 40 Prozent aller Mitglieder sind männlichen Geschlechts – ein Beweis dafür, dass der Sport in Falkenstein geschlechterübergreifend vonstatten geht und somit wahrlich keine verordnete Frauenquote geschaffen werden muss.

Erhaltung der Infrastruktur

Der vom stellvertretenden Vorsitzenden (und kommissarisch tätigen Kassenführer) Hans-Jürgen Metz vorgetragene Kassenbericht machte deutlich, dass die TSG nicht nur über ein gesundes finanzielles Fundament verfügt, sondern dieses auch dazu nutzt, immer wieder in die Erhaltung der Infrastruktur im und am Vereinsheim, in das Sportmaterial und in die Übungsleiter zu investieren, die das Breitensportspektrum der TSG nachhaltig positiv prägen. Es wurde aber auch erwähnt, dass die Einnahmen aus dem Vereinsheim 2017 weit unter den bisherigen Einnahmen in den Jahren zuvor lagen. Kritisiert wurde diesbezüglich, dass seitens des 1. FC Königstein gemachte Zusagen über eine häufigere Nutzung des TSG-Vereinsheimes bei Senioren- und Jugendspielen nicht eingehalten wurden.

Die Versammlung befasste sich aber auch mit einem Antrag auf Satzungsänderung. Dieser sah vor, die Vorstandspositionen des Abteilungsleiters Fußball als auch des Abteilungsleiters Turnen, Freizeit- und Breitensport zu streichen und im Gegenzug die Anzahl der Beisitzer von bisher maximal fünf auf künftig maximal acht zu erhöhen. Die anschließende Abstimmung ergab für diesen Antrag ein einstimmiges Votum.

50 Jahre Mitgliedschaft

Bevor der Tagesordnungspunkt „Neuwahlen des Vorstandes“ aufgerufen wurde, nahm der Vorsitzende noch die Ehrung von Rudolf Danzer für dessen 50-jährige Mitgliedschaft in der TSG vor, die im letzten Jahr krankheitsbedingt ausfallen musste.

Die nun folgenden Neuwahlen des gesamten Vorstandes brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Jörg Pöschl

2. Vorsitzender: Hans-Jürgen Metz

Schatzmeisterin: Nina-Cathrin Deak (neu)

Schriftführerin: Franziska Metz

Beisitzer: Petra Lezius (neu)

Dieter Lezius (neu)

Walter F. Schäfer

Thomas Pöschl

Felix Lupp (neu, jedoch bereits im 2. Halbjahr 2017 kooptiert)

José Carreira (neu, jedoch bereits im 2. Halbjahr 2017 kooptiert)

Robert Glässer (neu als Beisitzer, bisher Abteilungsleiter Fußball).

Neue Ideen rund um den Fußball

Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Frage an, wie es mit der Fußballabteilung der TSG und ihren 60 Aktiven weitergehen solle. Angestoßen vom 1. FC Königstein gibt es momentan Überlegungen, die städtischen Fußballvereine zu einem eigenständigen Fußballverein (im Gespräch ist der Name „Sportfreunde Königstein“) zusammenzuschließen. Die SG Schneidhain soll hieran Interesse bekundet haben, beim FC Mammolshain ist eher eine ablehnende Haltung bekannt, so der als Gast anwesende Kassierer Sven Gniza vom 1. FC Königstein. Das angeblich nicht rechtssichere Konstrukt einer Zweier-Gemeinschaft 1. FC-TSG Königstein, wie seit 2003 zwischen FC und TSG erfolgreich betrieben, wird vom 1. FC Königstein künftig abgelehnt. Gniza gab bekannt, dass das neue Konstrukt auf keinen Fall als 1. FC Königstein in Tabellen, Spielplänen etc. „auftauchen“ soll, sondern dass der 1. FC ausschließlich eine „administrative Hülle“ für den neuen Verein darstellt. Ebenfalls betonte er ausdrücklich, dass seitens des 1. FC auch künftig nicht am Erstbelegungsrecht der TSG für die Sportanlage „Altkönigblick“ gezweifelt wird.

Nach längerer Debatte fasste die Versammlung den grundsätzlichen Beschluss, die weiteren Gespräche wohlwollend konstruktiv zu begleiten, sich jedoch gewisse Optionen offen zu halten.

Zukunftspläne

Der Ausblick in das Vereinsjahr 2018 brachte den Hinweis auf das 50-jährige Partnerschaftsjubiläum vom 28. April bis 1. Mai, in dessen Rahmen auch der „Tanz in den Mai“ wieder stattfindet, bei dem die TSG den Weinstand betreibt. Am 10. Juni findet zum zweiten Male nach 2013 das Gaukinderturnfest des Turngau Feldberg auf der Sportanlage „Altkönigblick“ sowie in den beiden angrenzenden Kreissporthallen statt. Hier fungiert die TSG als Gastgeber und erwartet 1.000 Teilnehmer und Besucher.

Am 22. Juli steht dann das Weinfest der TSG auf der Festwiese am Bürgerhaus auf dem Programm. Neu im Terminkalender wird ein „Apfelweinanstich“ mit dazugehörigem Schlachtfest sein, welches die TSG erstmalig überhaupt durchführen möchte. Hier ist ein noch näher zu bestimmender Samstag im Januar 2019 im Vereinsheim vorgesehen.

Weiterhin gab es einen ausführlichen Ausblick auf die sportlichen Vorhaben 2018. Die Gründung einer Radsportgruppe ist ebenso in der fortgeschrittenen Planung wie der signifikante Ausbau der Kinderleichtathletik und die Erweiterung des Angebots gymnastischer Kurse für junge Frauen.

Im März wurde bereits eine neue Erwachsenenleichtathletikgruppe ins Leben gerufen. Außerdem wurde mit Parkour/Freerunning ebenfalls vor einigen Wochen ein interessanter Trendsport ins Sportangebot aufgenommen, der bereits ordentlich anläuft. Weitere Trendsportarten wie zum Beispiel Ultimate Frisbee, über das es eine kurze Filmdemonstration gab, sollen ebenfalls einen möglichen Platz in der Sportpalette der TSG finden. Hierzu wurden konzeptionelle Erläuterungen abgegeben.

Ein Augenmerk liegt aber auch auf dem Versuch, eine „klassische“ Geräteturngruppe für Kinder aufzubauen, wobei man hier noch auf der Suche nach einem geeigneten Übungsleiter ist.

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