Königstein (kw) – Für zehn Kursteilnehmer ging der Qualifizierungskurs „Ehrenamt im Hospizdienst“ am Wochenende zu Ende. Über mehrere Monate trafen sich die Teilnehmer und lernten viel über die Themen Sterben, Tod und Trauer.
Die eingeladenen Referenten brachten das Wissen verständlich und interessant rüber, wobei auch alle Teilnehmer gegenüber der Thematik, die in der Gesellschaft noch häufig als Tabuthema gilt, offen waren. Doch nicht nur die trockenen Fakten, sondern auch die eigene Reflektion zu diesen Inhalten, war ein wesentlicher Bestandteil des Kurses. Zudem absolvierten die Teilnehmer ein Praktikum, um das anspruchsvolle Ehrenamt besser kennenzulernen.
Immer wieder ging es auch um ethische Fragen und eigene Vorstellungen. Die Koordinatorin im Hospizdienst und Kursleiterin, Eva-Maria Wagner, vermittelte, dass es nicht „die richtige“ Spiritualität oder „den richtigen“ Glauben gäbe. In der Hospizbewegung gehe es darum, die Menschen auf ihrem letzten Lebensweg würdevoll zu begleiten, unabhängig von Herkunft, Beruf und Glaubensrichtung.
Der Vorsitzende des Hospizes der Arche Noah, Herbert Gerlowski, überreichte die Zertifikate und wünschte den Teilnehmern viel Freude an diesem Ehrenamt. Die Geschäftsführerin, Bettina Gerlowski-Zengeler, überreichte ein kleines Geschenk und ermutigte die Gruppe, sich entweder im Hospiz Arche Noah oder im ambulanten Hospizdienst zu engagieren. Außerdem begrüßten zwei langjährige Ehrenamtliche die neuen Kollegen und erzählten von ihren Erfahrungen im Hospizdienst.
Musikalisch wurde die Übergabe der Zertifikate von Harald Lange begleitet und im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen, aber auch ein Glas Sekt durfte nicht fehlen.
Die Absolventen freuen sich über ihr Zertifikat.Foto: Privat
