Französisches Lebensgefühl beim spontanen Boule-Treff

Königstein (kw) – Manchmal sind es gerade die spontanen Ideen, die zu besonders schönen Begegnungen führen: Rund 20 Mitglieder des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein–Le Cannet kamen am vergangenen Samstagabend in der Hubert-Faßbender-Anlage zusammen, um gemeinsam die Boule-kugeln rollen zu lassen.

Erst wenige Tage zuvor hatte der Förderkreis seine Mitglieder spontan zu dem Boule-Treff eingeladen, um noch einmal eine der Gelegenheiten für einen schönen Spätsommerabend im Freien zu nutzen. Umso größer war die Freude über die hervorragende Resonanz.

Unter fachkundiger Anleitung der beiden Mitglieder Olivier Hervé und Jean-Paul Vican wurden zunächst die Grundlagen und Feinheiten des Boulespielens erläutert, bevor es auf dem Platz schnell in die ersten Partien ging. Anfänger und erfahrene Spieler fanden sich zu verschiedenen Mannschaften zusammen und hatten sichtlich Freude am gemeinsamen Spiel.

Und für einen Moment fühlte sich die Hubert-Faßbender-Anlage tatsächlich ein wenig wie ein Platz in Südfrankreich an: Es wurde gelacht, diskutiert und Boule gespielt – und zwischendurch auch ganz selbstverständlich Französisch gesprochen. So war nicht nur das Spiel, sondern auch die Sprache der französischen Freunde an diesem Abend in Königstein präsent.

„Dass unserer spontanen Einladung gleich 20 Mitglieder gefolgt sind, hat uns wirklich begeistert. Es war ein wunderschöner Abend und genau das, was Städtepartnerschaft ausmacht: Unkompliziert zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und ein Stück französisches Lebensgefühl in Königstein genießen“, freut sich der Vorsitzende des Förderkreises, Alexander Hees.

Nach diesem gelungenen Abend waren sich die Teilnehmer einig: Das sollte ganz sicher nicht die letzte gemeinsame Boule-Runde des Förderkreises gewesen sein.



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